BURIED IN SMOKE (DE) – Tales From The Bermuda

BURIED IN SMOKE (DE) – Tales From The Bermuda

📁 Allgemein, Musik, Reviews, Tipp der Redaktion 🕔29.Juli 2018
BURIED IN SMOKE (DE) – Tales From The Bermuda

Wie klingt wohl die perfekte Symbiose aus Pantera / Sons Of Texas / Faith No More / Led Zeppelin / System Of A Down + viel Melodie, Härte und Eingängigkeit? Und was zum Teufel ist „Everyrock“? Ich habe es gehört und ich habe es inzwischen mehrmals live gesehen, denn die Jungs aus Hanau haben mit mir einen neuen Fan! Ich spreche von BURIED IN SMOKE! Und eigentlich, ist damit alles gesagt… Die Band ist Pflichtprogramm für Rock- und Metalfans jeden Alters, macht unendlich viel Spaß und ich lehne mich sogar soweit aus dem Fenster und behaupte, dass dies die wahren Erben der Kapellen sind, die eingangs erwähnt wurden. Sich selbst beschreibt die Band auf ihrer Homepage:

EVERY ROCK HARD

Das ist das Motto der vier Hanauer Haudegen,  die seit 2014 Bühnen mit ihrem Nu Hard´n Heavy Sound bombadieren und dabei mit ihrer Performance immer wieder über die Bühne hinausgehen.

Gefeierte Gäste in überfüllten Pubs, wo sie unplugged Stimmung in harter RocknRoll Manier machen, auf Festivals wo sie die Bühne im Hardn/Heavy Sandsturm zerlegen oder auf dunkelen Metal Events, wo sie auch mal thrashing, hard die Köpfe zum bangen bringen.

Vielseitig, publikumsnah und immer rockhart sind BiS auf ihrer Reise durch die Welt der rauchig harten Sounds.

Keine Ahnung, ob s Album jetzt wirklich ein Konzeptalbum ist, oder einfach nur gut aufgeräumt auf CD verewigt wurde, wobei das Hörerlebnis einer Achterbahnfahrt gleicht denn die Songs wurden in 4 Kapitel unterteilt. Und jeder einzelne zündet… Kein Song enthält gestohlene Ansätze der Einflüsse, also man kann auf keinen Fall von einer Fan- oder gar Coverband sprechen. Was die Herren veranstalten ist auch nur schwer zu beschreiben und sollte unbedingt selbst erlebt werden. Wenn Sänger Tony gefühlvoll balladesk ins Mikro haucht, und in der nächsten Sekunde regelrecht explodiert, Gitarrist Robert nur noch mit Schlüppi über die Bühne rennt und ein fettes Solo (was auch hier und da von einer Melodicrockband kommen könnte aber trotzdem in den Songs reinpasst und Sinn macht) nach dem anderen aus seinem Arbeitsgerät zaubert…während Drums und Bass (Tim und Matze) für einen tighten und punktgenauen Groove sorgen. Habe auch auf den Konzerten mitbekommen, dass die bisherigen Fans wirklich alle verschiedene Songfavoriten haben, und ich mich eigentlich auch für kein Highlight entscheiden kann, weil einfach alles sitzt und passt. Kapitel 1 zieht wie ein Thrashgewitter über einen, wobei jetzt niemand an Sodom o.ä. denken sollte. Dazu den Groove Panteras…Kapitel 2 wirkt wie ein Austausch der Band, ruhig und gelassen, aber doch Spannung aufbauend, mit der hörbar ähnlichen Intention, wie es die großen Grungebands taten.Kapitel 3 lässt viel Platz für Hard- und Classicrock und schon wird einem klar, warum das Genre von der Band „Everyrock“ genannt wird. Es stimmt. Der ein und andere würde es auch progressiv nennen aber Buried In Smoke schaffen es wirklich, einfach nur Musik zu machen, die ihnen gefällt und scheren sich einen feuchten Kehricht darum, in welche Richtung der Song wandert. Kapitel 4 beschließt dieses in Eigenregie auf den Weg gebrachten Album, indem irgendwie alles nochmal zusammen kommt und die letzte Ballade nochmal die Gänsehaut aktiviert.

Fazit: Muss man kennen, muss man gesehen haben, muss man besitzen, muss man immer wieder live erleben, denn kein Konzert gleicht dem anderen. Zu dieser (von mir genannten) musikalischen Perfektion ohne Rücksicht auf Genres kommt, dass die Herren supernette und lustige Typen sind, die mit ihren Instrumenten sehr wohl umgehen können. Doch am meisten hat mich Tony geflasht! Unglaublich wie variabel der Kerl singt… Alle Daumen hoch, Blindkauf-Tip! Booker dieser Welt, hier gibt es abwechslungsreichen, konkurrenzlosen Rock und Metal, der nicht nur eine Fangruppe trifft! Hier gibt es nicht nur Kuschelrunde, hier gibt es auch musikalische Explosionen und wenn ich so drüber nachdenke, gefällt mir der Vergleich mit Faith No More / Pantera / Led Zeppelin / System Of A Down und ´n bissl Farmer Boys, so ziemlich am besten, halt „Everyrock“!

Demnächst folgt das Live-Review mit Bildern aus dem Aschaffenburger Colos-Saal!

Tracklist:

Chapter I

01. Satisfy
02. Buried In Smoke
03. War Dogs
04. Agatha

Chapter II

05. Home
06. 4th

Chapter III

07. Trouble Outside
08. Southern Pain
09. Classic
10. Want You Mine

Chapter IV

11. You Live And Let Die
12. Tomorrow Will Come (unbedingt komplett hören)

Line-Up:

Guitar: Robert
Drums: General Tim
Bass: Matze
Vocals: Tony

VÖ: schon 2016

Label: Self-Release

Herkunft: Deutschland

Genre: Everyrock (Rock, Metal, Thrash, Groove, Modern Rock & Metal, Hard Rock, Heavy Rock, Melodic, Grunge,…)

Internet:

FB – https://www.facebook.com/BuriedinSmoke/

HP – https://www.buriedinsmoke.de/

Demnächst zu bestaunen in:

Local Heroes Friedberg (Hessen) – 03.08.2018

Karben Open Air (Hessen) – 17.08. & 18.08.2018

DEVILS BOUND FEST Friedberg (Hessen)  – 08.09.2018

Youtube:

 

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