Sascha Paeth’s Master Of Ceremony (D/USA) – Signs Of Wings

Sascha Paeth’s Master Of Ceremony (D/USA) – Signs Of Wings

📁 Allgemein, Musik, Reviews, Tipp der Redaktion 🕔12.September 2019
Sascha Paeth’s Master Of Ceremony (D/USA) – Signs Of Wings

Sascha Paeth gehört in Deutschland seit seiner ersten Band Heaven’s Gate zu den ganz Großen seiner Zunft. Doch Sascha hat sich vor allem als Produzent in der Szene einen mehr als großen Namen gemacht. Mit Rhapsody hat er Alben produziert, die sich mehr als respektvoll verkaufen konnten und mit Avanatsia darf er sich auch auf der Bühne austoben, darf sein Können zeigen. Es hat auch lage gedauert, bis er sich dann endlich dazu überreden ließ ein eigenes Album über Frontiers Records zu veröffentlichen. Mit der amerikansichen Sängerin Adrienne Cowan (Seven Spires) hat er sich zudem eine junge Sängerin ins Boot geholt, die den Songs einen modernen Touch verleiht.

Mit Avanatsia und Edguy Drummer Felix Bohnke, Keyboarder Corvin Bahn (Uli Jon Roth, Peter Pank’s Jane, Crystal Breed) und Bassmann André Neygenfind (Avanatsia) hat er sich zudem weitere exzellente Mitstreiter geangelt, die seiner Vision folgen. Herausgekommen ist ein Album, dass sowohl die Vergangenheit Paeths nachzeichnet, sich aber auch in der Moderne wohl fühlt. Metal, der vielleicht nicht unbedingt einzigartig ist, dafür aber in dieser Kombination mit dem kraftvollen und manchmal auch fein nuancierten Gesang von Adrienne perfekt umgesetzt ist. Dass Sascha neben seiner Fähigkeit als Produzent und Saitenhexer auch noch ein grandioser Komponist ist, zeigt er hier ziemlich eindrucksvoll. Vor allem der enorme Variantenreichtum, der sich nicht auf das Einmal Eins des Metals beschränkt und in Belanglosigkeiten sein trübes Dasein fristet, zeugt von Intelligenz und dem Gespür für Melodie und Härte. So stehen Nackenbrecher und straighte Metalsongs neben balladesken Ausflügen und können zu jeder Sekunde überzeugen. Man merkt, dass hier Könner am Werk waren, die neben ihrer Leidenschaft vor allem auch die spielerische Komponente mit einbringen konnten. Auch wenn die Songs beim ersten Ducrhlauf noch nicht sofort zünden wollen, hauen sie dir spätestens beim dritten Durchlauf die Lauschlappen weg.

 

Fazit: Großes Kino eines grandiosen Musikers.

  1.   The Time Has Come
  2.   Die Just A Little
  3.   Radar
  4.   Where Would It Be
  5.   My Anarchy
  6.   Wide Awake
  7.   The Path
  8.   Sick
  9.   Weight Of The World
  10. Bound In Vertigo
  11. Signs Of Wings

 

Label: Frontiers Records

VÖ: 13.09.2019

Laufzeit: 46:54 Min.

Herkunft: Deutschland/USA

Stil: Metal

Webseite: nicht vorhanden

Facebook: https://de-de.facebook.com/saschapaeth.official/

 

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