Refuge (D) – Solitary Men

Refuge (D) – Solitary Men

📁 Allgemein, Musik, Reviews 🕔08.Juni 2018
Refuge (D) – Solitary Men

In den Jahren 1987 bis 1993 haben die Herner Buben von Rage fünf genreweisende Kracher abgeliefert. Anteil an dem Erfolg trugen, neben Gründer Peter „Peavy“ Wagner, die beiden Recken Manni Schmidt (1987 – 1993) und Christos Efthimiadis (1987 – 1999). Mit dem Weggang von Schmidt 1994 war diese Phase, in der die Band ihre ersten internationalen Erfolge feiern konnte, ad acta gelegt. Lange Jahre später nun, um genau zu sein 20 im Falle von Schmidt, kam es unter dem Namen Tres Hombres zu einer Reunion in ihrer Heimatstadt Herne. Aus diesem Gig, der eigentlich nur zum Spaß statt fand, entwickelte sich ein Selbstläufer namens Refuge, der einige Shows nach sich zog und nun in Form eines neuen Albums frische Früchte trägt.

 

Gleich zu Beginn wird klar, dass dieses Album auch ohne Weiteres unter dem Banner Rage hätte veröffentlicht werden können. Denn was hier aus den Boxen knallt ist klassischer Rage-Sound, wie er Ende der achtziger / Anfang der neunziger Jahre so eindrucksvoll die Hallen beschallte. Überraschend dabei ist, dass die Band tatsächlich diesen einen Schritt zurückgegangen und sich der eigenen Wurzeln der damaligen Zeit bewusst geworden ist. Die 11 Songs klingen dermaßen Old School, dass es eine echte Freude ist diese Formation so noch einmal mit neuem Material am Start zu wissen. Benannt haben sie das Album nach einem Songtitel des erfolgreichsten Werks der damaligen Zeit, „Trapped“. Allerdings wurde aus der Einzahl nun die Mehrzahl. Passt ja auch viel besser. Wenn ihr euch in die glorreichen Zeiten zurück versetzen, mit einer modernen Produktion neue Songs genießen wollt, seid ihr hier genau richtig. No filler all killer.

 

Fazit: Eines der besten Alben von Peavy in den letzten Jahren.

 

  1. Summer’s Winter
  2. The Man In The Ivory Tower
  3. Bleeding From The Inside
  4. From The Ashes
  5. Living On The Edge of Time
  6. We Owe A Life To Death
  7. Mind Over Matter
  8. Let Me Go
  9. Hell Freeze Over
  10. Waterfalls
  11. Another Kind Of Madness (Bonus Track)

 

Label: Frontiers Records

VÖ: 08.06.2018

Laufzeit: 49:52 Min.

Herkunft: Deutschland

Stil: Heavy/Thrash Metal

Webseite: http://www.refuge-band.de/

 

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