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News. DAS ULTIMATIVE EVENT diesen Freitag in Wuppertal! Punkrock, Rock’n’Roll, Heavy Rock, fünf Bands und freier Eintritt beim RIFF Festival 2026

Festivalnamen neigen gelegentlich zum Größenwahn. Beim RIF Festival 2026 ist das Gegenteil der Fall: Am 25. September 2026 reichen

News. DAS ULTIMATIVE EVENT diesen Freitag in Wuppertal! Punkrock, Rock’n’Roll, Heavy Rock, fünf Bands und freier Eintritt beim RIFF Festival 2026

Festivalnamen neigen gelegentlich zum Größenwahn. Beim RIF Festival 2026 ist das Gegenteil der Fall: Am 25. September 2026 reichen im Alleehaus 161b in Wuppertal eine Bühne, fünf Bands und jede Menge elektrische Gitarren für einen Abend, der Punkrock, Rock’n’Roll und härtere Gangarten zusammenführt. Noch angenehmer für den Geldbeutel: Der Eintritt ist frei. Unter dem ausgeschriebenen Motto „Rock Ist Frieden“ gehen The Outpace, The Dantons, LAS MA’HAVN, Roidig und G-MaLe an den Start.

Verantwortlich für den Konzertabend ist Andreas Wagner, der mit RIFF an die früheren Pestspiele anknüpft, dem Format jedoch einen neuen Namen und einen entsprechend neuen Rahmen gibt. Statt das Ganze künstlich aufzublasen, beginnt diese Ausgabe bewusst überschaubar. Im Mittelpunkt stehen die Bands, ihre Musik und ein Clubabend, bei dem niemand zwischen zwei Bühnenplänen, VIP-Zonen und zwanzig Überschneidungen jonglieren muss.

Auch beim finanziellen Teil bleibt die Angelegenheit angenehm unkompliziert. Es gibt keinen regulären Eintrittspreis. Stattdessen kann das Publikum die Musiker über den Hut unterstützen. Damit wird aus dem kostenlosen Zugang allerdings kein Aufruf, die Bands mit Applaus allein nach Hause zu schicken. Wer einen guten Abend erwischt, kann unmittelbar etwas zurückgeben – nur eben ohne Ticketbarriere an der Tür.

The Outpace: Wenn Punkrock auf Rock’n’Roll und Heavy trifft

The Outpace bewegen sich musikalisch dort, wo Genregrenzen zunehmend uninteressant werden. Punk, Rock’n’Roll, Hard Rock und metallische Härte stehen nicht sauber voneinander getrennt in verschiedenen Schubladen, sondern dürfen sich gegenseitig in die Quere kommen. Die Band aus dem Raum Düsseldorf und Wuppertal setzt dabei auf Songs, die unmittelbar funktionieren sollen und wenig Interesse an unnötigen Umwegen zeigen.

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The Outpace zum Reinhören

Einen recht guten Eindruck davon vermittelt die 2026 erschienene EP „Don’t Look Back“. Vier Stücke reichen The Outpace dort, um ihr musikalisches Revier abzustecken. Der Titeltrack sowie Songs wie „I Used To“ und „Save My Soul“ setzen weniger auf ausufernde Konstruktionen als auf kompakte Energie. Auf einer Clubbühne ist das eine ziemlich brauchbare Voraussetzung.

The Dantons: Wuppertaler Punkrock mit Blick nach Chicago

Die kürzeste Heimreise des Abends dürften The Dantons haben. Die Wuppertaler bezeichnen ihren Stil als „Chicago-driven Punkrock“ und liefern damit bereits eine deutlich präzisere Beschreibung als das übliche Etikett „irgendwas mit Punk“. Melodien bekommen ihren Platz, werden aber nicht so lange poliert, bis jede Kante verschwunden ist.

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The Dantons mit ihrer aktuellen Single

Seit 2022 ist die Band aktiv, Anfang 2026 folgte mit „Welcome To The Dantons“ eine eigene EP. Beim RIF Festival müssen sich The Dantons also nicht erst erklären, bevor der erste Akkord gespielt wird. Ein lokaler Auftritt bringt schließlich immer die angenehme Möglichkeit mit sich, dass sich Stammhörer, Freunde, Neugierige und Leute, die den Namen bislang nur irgendwo gelesen haben, vor derselben Bühne wiederfinden.

LAS MA’HAVN: Melodie darf beim Punkrock mitfahren

LAS MA’HAVN kommen aus Düsseldorf und bringen einen etwas anderen Schwerpunkt in den Abend. Punk und Rock bilden auch hier das Fundament, doch die Band muss nicht jeden Song mit maximal ausgefahrenen Ellenbogen durch die Tür drücken. Melodische Passagen und ein zugänglicherer Ansatz gehören ausdrücklich dazu, ohne den Gitarren deshalb das Stromkabel zu ziehen.

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LAS MA’HAVN mit „RUNDE 4“

Auch die Veröffentlichungsstrategie besitzt Wiedererkennungswert. Seit 2022 ordnet die Band ihre Songs verschiedenen „Runden“ zu. Im Juni 2026 ging die Serie mit „RUNDE 4“ weiter. Ein Titel wie „Wir folgen dem Herzen“ zeigt dabei ziemlich gut, dass Punkrock nicht zwangsläufig so tun muss, als hätte ihm gerade jemand das Fahrrad geklaut. Für die Abwechslung innerhalb des RIF-Line-ups ist diese melodischere Seite jedenfalls alles andere als hinderlich.

ROIDIG: Hier darf es ruhig etwas gröber werden

Spätestens mit ROIDIG bekommt der Abend wieder mehr Schmirgelpapier unter die Finger. Die Band aus Wetter an der Ruhr ist im Punk- und Punkrock unterwegs und setzt auf eine entsprechend rauere Gangart. Dreckige Gitarren, direkte Energie und gelegentliche Berührungspunkte mit härteren Sounds passen ziemlich gut zu einem Festival, das Punk nicht von Rock und Metal durch einen Sicherheitszaun trennen möchte.

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Gerade in einem kleineren Raum dürfte dieser Ansatz seine Wirkung entfalten. Punkrock funktioniert schließlich nur begrenzt als theoretische Übung mit verschränkten Armen. Wenn Schlagzeug, Gitarren und Publikum auf engem Raum zusammentreffen, entscheidet sich ziemlich schnell, ob eine Band wirklich Druck entwickelt. ROIDIG bekommen in Wuppertal ausreichend Gelegenheit, genau das unter Beweis zu stellen.

G-MaLe: Der unbekanntere Name gehört ausdrücklich dazu

Bei G-MaLe fällt die Vorabrecherche etwas kürzer aus. Während sich bei anderen Acts bereits mehrere Veröffentlichungen und umfangreichere Profile durchklicken lassen, hält sich die digitale Spur der Düsseldorfer bislang in überschaubaren Grenzen. Komplett im Nebel stehen Interessierte trotzdem nicht: Auf Bandcamp wartet ein Demo, außerdem ist die Band über Instagram zu finden.

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von bandcamp.com zu laden.

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Dass nicht jeder Name des Abends bereits bis ins letzte Detail digital dokumentiert ist, muss dabei kein Nachteil sein. Kleine Festivals und Clubkonzerte leben auch davon, Bands nicht ausschließlich nach monatlichen Hörern, Pressezitaten und Reichweitenstatistiken auszuwählen. Wer G-MaLe bislang nicht kennt, kann die Angelegenheit am 25. September auf die klassische Art klären: vor die Bühne stellen und zuhören.

Neuer Name, bekannte Wurzeln: Aus den Pestspielen wird RIF

Ganz bei null beginnt das RIF Festival nicht. Veranstalter Andreas Wagner greift Erfahrungen aus den früheren Pestspielen auf, führt das Konzept unter dem Namen „Rock Ist Frieden“ jedoch neu weiter. Dabei wird nicht versucht, die Vergangenheit einfach unter einem anderen Logo zu wiederholen. Schon die kompakte Ausrichtung dieser Ausgabe zeigt, dass zunächst der Konzertabend selbst zählt.

Fünf Bands reichen dafür vollkommen aus. Sie liegen musikalisch nah genug beieinander, damit das Programm nicht wie zufällig zusammengewürfelt wirkt, unterscheiden sich aber deutlich genug, damit nicht fünfmal dieselbe Punkrock-Formel hintereinander über die Bühne läuft. Härtere Riffs treffen auf Melodien, lokale Bands auf Gäste aus der unmittelbaren Region und etabliertere Veröffentlichungen auf einen Act, bei dem noch einiges entdeckt werden kann.

Hinzu kommt das Modell mit freiem Eintritt. Gerade bei einem Abend mit mehreren kleineren und unabhängigen Bands senkt das die Hemmschwelle erheblich. Niemand muss vorher ausrechnen, wie viele der Namen auf dem Flyer bereits bekannt sind, damit sich die Eintrittskarte „lohnt“. Wer neugierig ist, kann vorbeikommen. Wer anschließend etwas für die Bands tun möchte, lässt Geld im Hut. Einfacher lässt sich die Sache kaum organisieren.

Ob aus RIF in Zukunft wieder ein größeres Festival wächst, ist für diese Ausgabe nebensächlich. Erst einmal geht es um Freitagabend, Verstärker, fünf Konzerte und einen Raum voller Leute, die offenbar wenig Lust darauf haben, Gitarrenmusik ausschließlich über Kopfhörer zu konsumieren.

RIFF Festival 2026 – Termin, Ort und Line-up

RIFF – Rock Ist Frieden Festival 2026
Freitag, 25. September 2026
Alleehaus 161b
Friedrich-Enge

Weblinks:

Mehr Infos zum RIF (Rock ist Frieden) Event