A.J. CROCE (USA) – By Request

A.J. CROCE (USA) – By Request

📁 Allgemein, Musik, Reviews 🕔05.Februar 2021
A.J. CROCE (USA) – By Request

Mit A.J. Croce entfernen wir uns musikalisch sehr weit von unserem Namen denn der Herr spielt astreinen Americana Sound, was ja nur bedingt Headbanger-tauglich aus den Boxen tönt. Der Mix aus Blues, Folk, Country und Pop ist nicht jedermanns Sache, zumal er auch typische Motown Elemente wie Soul, R´n´B und auch Funk auf seinen Alben wohlklingend unterbringt. Durchzogen ist das Album natürlich mit seinem Pianospiel, unterstützt durch großzügigen Bläsereinsatz.

Für die Leser, die im Moment nichts mit dem Namen anfangen können: A.J. Croce ist ein 50jähriger Musiker, dem nicht viele Schicksale erspart blieben. Und doch kam er immer wieder auf die Beine und spielte inzwischen mit den Großen des Genre zusammen wie z.B. Willie Nelson, Waylon Jennings, Ry Cooder, den Neville Brothers, eröffnete u.a. für Earth,Wind & Fire, BB KING, James Brown und viele weitere Künstlern diesen Kalibers, die er auch zum Teil seine Freunde nennen kann.

„By Request“ ist eine Ansammlung Songs, die Adrian James (kurz: A.J.) Croce für Freunde daheim spielte, die auf Konzerten eingestreut oder gar gefordert wurden. Es sind ein Dutzend Coverversionen, die der Amerikaner auch recht nah am Original gelassen hat, ein paar sehr private, bedeutende Songs für Freunde und Familie sowie einiges mehr, was zwar stark nach 60er und 70er, aber nicht wirklich verstaubt klingt, wobei zum Glück der Sound recht geerdet und nicht aufgepumpt klingt. Kurzum: Musik zum Wohlfühlen, Schwelgen, Tanzbein schwingen oder doch einfach um im fetten Amischlitten zum nächsten Diner zu cruisen. Musik die dem sympathischen Singer / Songwriter mehr als nur ein voller Kühlschrank bedeutet, auf „By Request“ ist sein Leben in Musik nachzuverfolgen.

Fazit: Viele Stile und Genre kreuzten die Wege des Musikers in den letzten Jahrzehnten, der sich am Piano am wohlsten fühlt. Die Palette ist breit, reicht von A – Z und wird auf „By Request“ ebenso honoriert, wie die Künstler, deren Songs er spielt. Checkt die Tracklist, checkt die Mitmusiker und entscheidet euch für kurzweilige 39 Minuten angenehmen Hörspaß!

Tracklist:

01 Nothing from Nothing / Billy Preston
02 Only Love Can Break Your Heart / Neil Young
03 Have You Seen My Baby / Randy Newman
04 Nothing Can Change This Love / Sam Cooke
05 Better Day / Brownie McGhee, Sonny Terry
06 Ooh Child / The Five Sairsteps
07 Stay with Me / The Faces
08 Brickyard Blues / Allen Toussaint
09 San Diego Serenade / Tom Waits
10 Sail on Sailor / The Beach Boys
11 Cant Nobody Love You / James Mitchell
12 Aint No Justice / Shorty Long

Spielzeit: 39:20 Min.

Line-Up:

A.J. Croce – Piano, vocals

Garret Stoner – Guitar

David Barard (Dr. John, Allen Toussaint)- Bass

Gary Mallaber (Steve Miller Band, Van morrison) – Drums

VÖ: 05-02-2021

Label: Compass Records

Herkunft: USA

Genre: Americana, Folk, Country, Soul, R´n´B, Funk, Pop,

Internet:

FB – https://www.facebook.com/ajcrocemusic

HP – https://www.ajcrocemusic.com/

Youtube:

 

 

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