UNTERVOID – Untervoid (MCD)

UNTERVOID – Untervoid (MCD)

📁 Allgemein, Musik, Reviews, Tipp der Redaktion 🕔24.Januar 2019
UNTERVOID – Untervoid (MCD)

 

UNTERVOID (PL) „Untervoid“ (MCD)
Spielzeit: 25 Min.
VÖ: 26.01.2018
Genre: Prog Black/Death
Label: Osmose Productions

Etwas überrascht war ich schon, als ich das erste Mal von UNTERVOID etwas mitbekommen habe. Schließlich hat das Duo ihr Minialbum via Osmose Productions vor gut einem Jahr veröffentlichen können. Dabei habe ich mich erst nach der Ankündigung der Merry Christless 2018-Tour mit ihnen beschäftigen können. Aber wie heißt es so schön: „lieber später als nie“ – und dieses Motto ist wirklich passend für diese pure Bösartigkeit des Progressiven Black/Death-Metal Projektes, schließlich wäre es zu schade, wenn man sich diesen Songs nicht widmen würde.
Beim Duo handelt es sich um keine Unbekannten der (europäischen) Metal-Szene, Untervoid sind: Destroyer (Vocals/Guitar/Electronics/Lyrics) von u.a. Crionics, Kriegsmaschine, Hate und A. (Drums) von u.a. Armagedon, Lost Soul, Azarath). Die beiden haben sich gesucht und gefunden; und um das Jahr 2015 herum mit den ersten Ideen für Untervoid begonnen.
Die vier Songs der EP sind eher anders als das, was man von den Herren sonst gewohnt sein mochte. Sicher, der deftige, extreme Metal kommt nicht zu kurz, daher wäre es als ein Mix aus Black- und Death-Metal am ehesten zu deklarieren. Doch die Songs entwickeln sich mit jedem Durchgang „neu“. Die progressiven Ansätze und diese atmosphärische Art und Weise passen sehr gut zusammen und laden daher umso mehr dazu ein, sich öfter dieses Songs zu widmen. Schlussendlich wirkt es nicht chaotisch, eher abstrakt und doch gezielt, wie aus einem Guss. Daher, Fans von Bands wie Dekadent und Disillusion sollten sicherlich ihre wahre Freude an diesem Projekt haben.

Schön anzusehen, dass Polen eine weitere Band im Petto hat, die sich in der Szene sehr gut behaupten kann. Das haben sie auch bei den Shows mit Behemoth (bei der Merry Christless-Tour) unter Beweis stellen können. Daher wäre dieses, bereits gut ein Jahr altes Minialbum von meiner Seite nur zu empfehlen. Es bleibt abzuwarten, wann Untervoid endlich auch hierzulande auf der Bühne zu sehen sein werden. Die Hoffnung steigt, dass es bald passiert, da die Herren seit Ende 2018 fleißig am Debütalbum arbeiten, welches dieses Jahr auch via Osmose Productions erscheinen soll.
Vorfreude ist daher vorhanden und bis dahin gibt es diese EP weiterhin im Programm, die auch als Vinylversion verfügbar ist.

Tracklist:
1. Messer
2. Twilight
3. Radiant Divinity
4. Inner Shrine

Untervoid-Bandcamp:
https://osmoseproductions.bandcamp.com/album/self-titled

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