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Fretless (S) – Damnation

Vor acht Jahren erschien mit „Local Heroes“ das Debüt der Schweden und konnte sowohl bei den Kritikern, als auch

Fretless (S) – Damnation

Vor acht Jahren erschien mit „Local Heroes“ das Debüt der Schweden und konnte sowohl bei den Kritikern, als auch bei den Fans punkten. Doch dann wurde es ruhig um die Band. Liveauftritte? Fehlanzeige. Inzwischen ist die komplette Mannschaft ausgetauscht, lediglich Sänger Patte Carlsson ist als einzig verbliebenes Urmitglied noch dabei. Stilistisch hat sich allerdings nur wenig verändert.

War das Erstwerk noch deutlicher am schwedischen Metal und Hardrock angelehnt, gibt es auf „Damnation“ nun eine ordentliche Kante mit ziemlichem Accept-Einschlag. Klassisch und ausgewogen klingen die Songs. Dabei muss man sich anfangs noch ein wenig an die Stimme von Patte Carlsson heran arbeiten, ist sein rauer und kehliger Gesang doch gewöhnungsbedürftig. Das aber ändert nichts an den Songs, die allesamt, bis auf die Füller-Ballade „Black Moon“, einer Formel folgen, der man sich nur schwer entziehen kann. Schade ist, dass die Hammondorgel nur in einem Song („Burn“) ihre Arbeit verrichten darf, wäre hier doch noch mehr dieser Art wünschenswert gewesen. Unterm Strich ist „Damnation“ ein Album, das in seiner ganzen Attitüde im gesunden Mittelfeld mitschwimmen kann. Kein Knaller, aber dankeswerte Mucke zum Feierabend.

 

Fazit: Hat man sich an den Gesang gewöhnt, kann man ein schönes Album entdecken.

  1. Unholy War
    2. Burn
    3. Let’s Get High
    4. Higher Ground
    5. Black Widow
    6. Black Moon
    7. Spread Your Wings
    8. Damnation
    9. No More
    10. Sweet Cherie
    11. This Is My Home
    12. Spellbound
    13. Freedom

 

Label: Pure Steel Records

VÖ: 16.08.2019

Laufzeit: 53:29 Min.

Herkunft: Schweden

Stil: Hardrock/Metal

Webseite: nicht vorhanden

Facebook: https://www.facebook.com/fretlessband/