White Stones – Kuarahy

White Stones – Kuarahy

📁 Allgemein, Musik, Reviews 🕔23.März 2020
White Stones – Kuarahy

White Stones „Kuarahy“
Spielzeit: 41 Min.
VÖ: 20.03.2020
Label: Nuclear Blast
Genre: Prog-Death Metal

Vor einigen Jahren hatte ich Martin Mendez im Interview über „unfertige“ Projekte ausgefragt. Daher überrascht es mich nicht, dass er endlich die Zeit gefunden hat, um seine musikalischen Ideen fertig zu stellen und obendrein das Label von Opeth ihn unter die Fittiche genommen hat; lässt es sich das doch gut miteinander vermarkten.
Mendez hat zwar mit der Anfangszeit von Mikaels Band weniger am Hut, war er doch „erst“ seit „Still Life“ (Vö: 1999) dabei, jedoch sind seine Wurzeln genau im Sound der ersten Opeth-Alben verankert. Denn, viel weiter aus dem Fenster lehnt er sich bei seinen Songs nicht. Viel düsterer, heftiger und eben death-lastiger geht es hier bei WHITE STONES als bei den heutigen Opeth zu. Als ob es für ihn eben die seit Jahren andauernde 70ies-Prog-Rock-Ära von Opeth ersetzen soll. Es wirkt alles noch etwas „debütlastig“ und braucht etwas Zeit, um sich auf den progressiven, experimentellen Sound einzulassen. Aber wirklich neu sind derartige Ideen des eben erwähnten Prog-Death Metal nicht.
„Kuarahy“ = Sonne (ausgesprochen Kwa-Ra-Hee) ist eine Reise zu den ganz alten Opeth-(Wurzeln-)Alben, des heftigen, abgedrehten Progressive Death Metal mit kräftigen Growls. Es passt zu Martin Mendez, wenn man ihn live on stage oft erlebt hat bzw. auch aus den Interviews und seinen Vorlieben her kennt, aber wirklich erwartet hat man derartigen, typischen Sound hinter WHITE STONES nicht – oder?!

 

 

 

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