The Postcard Killings (Film)

The Postcard Killings (Film)

📁 Allgemein, Film, Reviews 🕔07.Oktober 2020
The Postcard Killings (Film)

The Postcard Killings (USA)
Label: EuroVideo
Erscheinungsdatum: 08.10.2020
Laufzeit: 104 Minuten
Bildformat: 1080p/24
Ton: Deutsch, Englisch DTS-HD Master Audio 5.1
Genre: Thriller


Inhalt:
Der New Yorker Detective Jacob Kanon (Jeffrey Dean Morgan) reist nach London, um seine frisch verheiratete Tochter und ihren Ehemann zu besuchen. Doch dazu kommt es nicht. Noch am Flughafen wird er bei seiner Ankunft von Scotland Yard mit der Nachricht konfrontiert, dass ein junges Paar ermordet wurde, bei dem es sich um die beiden Frischvermählten handeln soll. Die Körper wurden brutal und auf rituelle Weise drapiert und weisen Ähnlichkeit zu weiteren Mordfällen auf, die aktuell in verschiedenen europäischen Metropolen gemeldet werden. Nachdem Kanon die Leiche seiner Tochter identifiziert hat, nimmt er die Ermittlungen selbst in die Hand und macht mit Hilfe der Journalistin Dessie Leonard (Cush Jumbo) Jagd auf den Mörder.

Review:
Als ich die Besetzung von „The Postcard Killings“ gelesen hatte, war meine Erwartungshaltung an den Film doch einigermaßen hoch. Um es gleich vorweg zu nehmen, diesen Anspruch konnte der Film leider nicht erfüllen. Die ganze Geschichte ist ja eine Romanadaption des Schriftstellers James Patterson. Nach seinen Romanen sind auch die beiden Filme „Im Netz der Spinne“ und „denn zum Küssen sind sie da“ abgedreht worden. Leider erreicht dieser Film diese beiden Filme zu keiner Zeit, obwohl die Besetzung auch wirklich gut ist. Aus der Rolle von Jeffrey Dean Morgan als Detective Kanon, hätte man wesentlich mehr herausholen können. Kanon, auf der Jagd nach dem Mörder seiner Tochter und ihres Verlobten, fährt hier durch Europa als besserwisserischer Polizist, der natürlich alles besser kann als seine völlig unfähigen europäischen Kollegen. Famke Janssen hat einige Kurzauftritte, die ihrer Filmperson aber insgesamt auch zu wenig Tiefe und Hintergrund geben. Die Mörder, als sie dann endlich enttarnt sind, wirken irgendwie zu wenig bedrohlich. Die blödsinnigste Szene im Film ist dann noch, wo der deutsche Polizist (Joachim Krol) seinem amerikanischen Kollegen seine Dienstwaffe überreicht, damit dieser sie für seine eventuellen Rachegelüste nutzen kann. Also, den Schauspielern in diesem Film kann man keinen Vorwurf machen. Sie spielen ihre Szenen gut, aber hätte man ihnen nicht wenigstens ein anständiges Drehbuch mit mehr Charaktertiefe liefern können. Auch die Handlung plätschert so von einem bis zum nächsten Mord dahin. Den einzigen wirklich bemerkenswerten Handlungsdreh bekommt der Film nach gut der Hälfte seiner Laufzeit spendiert, als sich die beiden durch Europa reisenden jungen Pärchen in Schweden treffen. Der Rest des Films ist dann zwar nicht völlig schlecht, jedoch höchstens Durchschnittskost.

Fazit:
Wirklich nette Besetzung, welche leider die fehlende Tiefe im Drehbuch auch nicht auszugleichen vermag.

 

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