TEMPLE OF DREAD – „Dreadspawn Dominion“
Genre: Old School Death Metal – ein fettes Meisterwerk! Label: Testimony Records Laufzeit: 40:16 min VÖ: 07.08.2026 Die Nordlichter
Genre: Old School Death Metal – ein fettes Meisterwerk!
Label: Testimony Records
Laufzeit: 40:16 min
VÖ: 07.08.2026
Die Nordlichter TEMPLE OF DREAD biegen mit ihrem neuen Album „Dreadspawn Dominion“ um die windige Nordseeküstenecke. Und das vorweg: Die Herren um Sänger Jens Finger (Slaughterday) und Schlagmann Jörg Uken (Produzent und eine Menge Bands) haben damit nicht weniger als ein Meisterwerk des Old School Death Metal erschaffen. Klingt das übertrieben? Ja. Ist es das? Nein, verdammt. Denn die insgesamt zehn Songs sind nicht nur handwerklich und kompositorisch ausgezeichnet dargeboten und erschaffen, sondern zementieren allen Fans von harter Musik beim Hören jedes Mal unweigerlich ein seliges Lächeln in das Headbangergesicht. Und wenn nicht, dann ist der Stock da hinten drin eh schon so groß und steif, dass auch alles andere nicht mehr helfen wird.
Über den Sound brauchen wir bei einer Koryphäe wie Jörg Uken nicht zu reden, das ist gewohnt state of the art. Da sägen und kreischen die Gitarren, da donnern die Drums und pumpt der Bass. Und darüber erhebt sich ein aggressives Shouting zwischen manischem Gebell, knurrender Rezitation und dunkel geiferndem Radau. Musikalisch zeigen uns die Herren schon im dem Intro folgenden Titelsong eindrucksvoll, was sie sich scheinbar locker an kreativer Schöpferkraft aus ihren ostfriesischen Ärmeln zu schütteln vermögen. Das sind nicht nur brachiale Härte und ein gnadenlos nach vorn peitschendes Schlagzeug, sondern vor allem ein grandioses Gitarrensolo, dass zwischen melodisch und völlig irre wie eine vermoderte Leiche am Galgen im Wind pendelt. Dem folgen abwechslungsreich variierende Lieder zwischen grobem Knüppel, stahlhartem Todesgroove, atmosphärischer Düsternis, dissonantem Geheul und hasserfüllter Urkraft. Dabei versprühen die Songs bei aller grimmigen Knüppelei durch melodische Einschübe, Tempowechsel, überraschende Breaks und geschmackvolle epische Momente jederzeit eine dynamische Frische und einen mitreißenden Schwung.
Fazit: TEMPLE OF DREAD servieren mit „Dreadspawn Dominion“ erneut ein blutig-schmackhaftes 10-Gänge-Menü an Old School Death Metal. Das ist nicht nur so professionell wie leidenschaftlich dargeboten, das ist energetisch, atmosphätrsich, machtvoll und bis zur letzten Sekunde ein Referenzwerk für die pure, rohe Kraft und die schiere, unerbittliche Gewalt harter Musik. Glückwunsch, meine Herren – und weiter, immer weiter so!
Liederliste:
- Wings of Immortality (Intro) (1:22)
- Dreadspawn Dominion (3:31)
- Born to Rot (4:28)
- Hybrid Horde Eternal (3:29)
- Death March (4:53)
- Blood Pyre (3:58)
- Scorched by Cosmic Fire (4:50)
- Rites of Blasphemy (2:58)
- Artisan of Oblivion (4:55)
- Infernal Eternity (5:52)
Quelle & © Bilder/Info/Clips: Temple of Dread / Testimony Records


