Pride & Glory (USA) – Pride & Glory

Pride & Glory (USA) – Pride & Glory

📁 Allgemein, Musik, Reviews 🕔26.Oktober 2019
Pride & Glory (USA) – Pride & Glory

1991 war ein Jahr, in dem Zakk Wylde als Gitarrist von Ozzy Osbourne auf dem Album „No More Tears“ sein Können mehr als deutlich zur Schau stellen durfte. Es war aber auch das Jahr, in dem er sein eigenes Projekt Pride & Glory zum Leben erweckte, das zu dem Zeitpunkt noch unter Lynyrd Skynhead firmierte. Eine Band, die er zusammen mit James Lomenzo (Ex-White Lion) und Greg D’Angelo (ebenfalls Ex-White Lion) gegründet hatte und mit zwei Songs („Farm Fiddlin’“ und „Baby Please Don’t Go“) auf Samplern vertreten war. Das eigentliche Album erschien dann 1994, wobei hier Greg D’Angelo durch Brian Tichy ersetzt wurde, der den zwischenzeitlich ausgestiegenen D’Angelo ersetzte. Das Album war eine räudige Variante des typischen Southern Rock, bot aber mit der whiskeygetränkten Stimme von Wylde noch mehr Dreck und bescherte den Fans einen eigenen urwüchsigen Sound, der stellenweise sogar bis tief ins Mississippidelta seine musikalischen Bahnen zog. Leider war es das einzige Album dieser Art, bevor Wylde zwei Jahre später mit „Book Of Shadows“ eine sehr persönliches Album veröffentlichte und widerum zwei Jahre später mit Black Label Society durchstarten konnte.

Das Album liegt nun in einer neuen Version vor, hält neben den ursprünglichen 14 Tracks (bzw. 15 mit dem Bonus Track „The Wizard“ der Japan-Version) nun eine zweite CD parat, auf der insgesamt 7 Songs vertreten sind. Während die ersten beiden Songs „Machine Gun Man“ und „Mother Mary“ in einer akustischen bzw. alternativen Version vorliegen, sind die restlichen 5 Songs identisch mit denen der 2010er und 1999er Reissues. Es sei dahingestellt, ob man sich das Album nun aufgrund dieser beiden Songs erneut ins Regal stellen muss. Unumstritten aber bleibt dabei die Qualität des ursprünglichen Werks, das auch heute noch, 25 Jahre später, wie aus einem Guss klingt und mit zu den besten Alben von Rübezahl zählt. Warum es ind er Vinyl-Version allerdings nur als Picture-LP erscheint, ist mir schleierhaft, ist der Sound einer Picture-LP doch zumeist kaum zu ertragen.

Fazit: Ein grandioses Album mit einigem Bonusmaterial neu aufgewertet.

CD 1:

  1. Losin’ Your Mind
  2. Horse Called War
  3. Shine On
  4. Lovin’ Woman
  5. Harvester Of Pain
  6. The Chosen One
  7. Sweet Jesus
  8. Troubled Wine
  9. Machine Gun Man
  10. Cry Me A River
  11. Toe’n The Line
  12. Found A Friend
  13. Fadin’Away
  14. Hate Your Guts

 

CD 2:

  1. Machine Gun Man (Acoustic Bonus)
  2. Mother Mary (Alternate Version)
  3. The Wizard (Black Sabbath Cover)
  4. Torn & Tattered
  5. In M yTime Of Dyin’ (Led Zeppelin Cover)
  6. The Hammer & The Nail
  7. Come Together (Beatles Cover)

 

Label: eOne/SPV

VÖ: 25.10.2019

Laufzeit: 110:10 Min.

Herkunft: USA

Stil: Southern Rock/Hard Rock

Webseite: http://blacklabelsociety.net/side-projects/pride-glory/

Facebook: https://www.facebook.com/zakkwylde

 

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