LINDENBERG! Mach Dein Ding (Film)

LINDENBERG! Mach Dein Ding (Film)

📁 Allgemein, Film, Reviews 🕔25.August 2020
LINDENBERG! Mach Dein Ding (Film)

Lindenberg! Mach Dein Ding (D) – Spielfilm
Blu-ray – Spielzeit: 130 Min.
Bonusmaterial: Interviews, Musikclip, Audiokommentare etc.
VÖ: 21.08.2020
Label/Vertrieb: DCM Film Distribution

Inhalt (Zitat):
Von seiner Kindheit im westfälischen Gronau bis zum ersten, alles entscheidenden Bühnenauftritt in Hamburg 1973; von seinen Anfängen als hochbegabter Jazz- Schlagzeuger und seinem abenteuerlichen Engagement in einer US-amerikanischen Militärbasis in der Libyschen Wüste, über Rückschläge mit seiner ersten LP bis zu seinem Durchbruch mit Songs wie „Mädchen aus Ost-Berlin“ oder „Hoch im Norden“ und „Andrea Doria“: LINDENBERG! MACH DEIN DING erzählt die Geschichte eines Jungen aus der westfälischen Provinz, der eigentlich nie eine Chance hatte, und sie doch ergriffen hat, um Deutschlands bekanntester Rockstar zu werden – ein Idol in Ost und West.

Review:
Genau die Art der Filme mag ich: Musik, Biografie, Emotionen – und wenn man dann auch noch weiß, dass es sich dabei um einen Megastar der deutschen Musikszene handelt, dann muss eben nicht viel erwähnt werden.
Ja, bei „Lindenberg! Mach Dein Ding“ muss nicht extra alles erklärt, erzählt und ins Detail verraten werden. Man kennt ja schon unzählige Hits, Dokumentationen als auch Musicals und vor allem die heutzutage so grandios-bombastischen (Unterhaltungs-)Liveshows.
Daher wundert es mich auch nicht, dass gerade die Verfilmung seiner Anfangsjahre und Kindheit so gut geworden ist. Nicht nur die schauspielerische Leistung von Jan Bülow, der wie ein „Udo-Klon“ daherkommt oder von Detlev Buck als Labelchef  sind hervorragend, auch gerade die Erzählweise mit den Zeitsprüngen zwischen seiner Kindheit und den Familienkrisen, auch zwischen den Anfangstagen als Kellner, US-Truppen-Unterhaltungsdrummer, Jazz-Drummer sowie der ersten Jahre auf St.Pauli – alles hat Hand und Fuß sowie den jugendlichen Leicht-/Überlebens- und Wahnsinn als Künstler. 
In den über zwei Stunden Spielzeit wird man auf eine Reise ins Udo-Land geschickt, die aus seiner Kindheit herrührt. Daher ist das einzige Manko in dem sehr gut umgesetzten Spielfilm, dass es sich eben eher nur um die Kindheit „des kleinen Udo“ als auch die ersten Erfolge in den 1970er Jahren handelt. Denn, es gäbe ja noch einiges mehr zu erzählen, was auch nach den ersten Alben so passiert ist – zumal seine Karriere erst recht noch lange nicht vorbei ist und er ja heute einiges mehr zu bieten hat. Ja, ein Teil 2 über das Leben des Udo darf daher durchaus mal ins Gespräch gebracht werden. Denn, ein wirkliches Manko ist es für diesen unterhaltsamen, ereignisreichen und emotionalen Film nicht wirklich. Top. 

„Lindenberg! Mach Dein Ding“ erscheint auch als limitierte Auflage im umfangreichen Digibook!

Trailer:

 

(Quelle-Copyright des Trailer/Infodaten/Cover: DCM Film Distribution/vollkontakt.com)

Diesen Artikel in einem Sozialen Netzwerk teilen