INSIDIOUS DISEASE – After Death

INSIDIOUS DISEASE – After Death

📁 Allgemein, Musik, Reviews 🕔27.Oktober 2020
INSIDIOUS DISEASE – After Death

INSIDIOUS DISEASE (S/D/GB) „After Death“
VÖ. 30.10.20
Label: Nuclear Blast
Genre: Death/Black Metal
Spielzeit: 43 Min.

Das Jahr 2020 hat doch durchaus positive Dinge hervorgebracht, auch wenn uns allen die Liveshows dabei fehlen. Sicher, hier und dort gab es in der Zeit auch einige eher langweilige Alben, aber grundsätzlich kann man sich über die Qualität von Alben der letzten Zeit, wie u.a. von Heaven Shall Burn, Benediction und Sodom (ja, das darf ich schon verraten) nicht beschweren. Und dabei betrachte ich hier die bereits etablierten Bands.
Denn im Underground gibt es deutlich mehr bewundernswerte Alben, ob Black-, Death- oder Thrash-Metal. Und na ja, die „All-Star-Band“ INSIDIOUS DISEASE haben sich ganze zehn Jahre Zeit gelassen, um einen Nachfolger des Debüts „Shadowcast“ zu präsentieren. Im letzten Quartal 2020 ballert nun das Teil los. Denn, „After Death“ geht ordentlich ab, liefert genau das, was man von den Herren erwarten kann und sollte. Jeder von ihnen bringt die Qualität und Leistung ab, die man auch eben gewohnt ist – ohne dabei nur so zu agieren, wie in ihren Hauptbands. Und das ist nicht nur gut so, sondern gebührt auch Respekt, dass sie im „überfüllten“ Markt dieser Szene dennoch einen draufsetzen können bzw. weiterhin  den „jüngeren“ Fans/Bands den Arsch aufreißen. Und ich mag sogar behaupten, dass jene wie u.a. Shane Embury, Silenoz, Marc Grewe sich nicht darauf ausruhen können, dass sie den besonderen, gewissen Status seit etlichen Jahren inne haben. Ich betrachte dieses Projekt, wie deren „Jugend-Projekt“, um sich in der Szene etablieren zu wollen. Marketingtechnisch mag das immer noch „Fans“ anziehen, wenn sie nur lesen wer dabei ist, aber im Endeffekt entscheidet ja immer noch der Sound und die Songs selbst.

Fazit:
Ob Old-School-Death oder moderne Black-Death-Sphären, es knallt, überrascht und wirkt alles andere als langweilig. Und dies obwohl man eben genau weiß was einen erwartet bzw. man vieles aus der Szene sicherlich hier und dort sowieso kennt. Die zehn Jahre Pause seien ihnen verziehen. Wobei man auch zugeben muss, dass dies eben alles andere als einem solchen Projekt schadet. Wie man eben an diesem Ergebnis erkennen kann.

Anspieltipps: „Betrayer“ & Divine Fire“!

 

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