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FREDDY/EDDY – Film

FREDDY/EDDY (D) – Film Genre: Psychothriller Länge: 84 Min. VÖ: 06.09.18 FSK: 16 Vertrieb: EuroVideo Genre: Psychothriller   Inhalt

FREDDY/EDDY – Film

FREDDY/EDDY (D) – Film
Genre: Psychothriller
Länge: 84 Min.
VÖ: 06.09.18
FSK: 16
Vertrieb: EuroVideo
Genre: Psychothriller

 

Inhalt (Zitat):
Das Leben des Malers Freddy (Felix Schäfer) wird komplett auf den Kopf gestellt. Er soll seine Frau krankenhausreif geschlagen haben – doch er kann sich an nichts erinnern. Dies ist jedoch erst der Auftakt einer Reihe brutaler Gewaltakte, die mit jedem Tag mehr Fragen aufwerfen. Wieso kann sich Freddy an keine seiner angeblichen Taten erinnern? Nicht nur wenden sich alle von ihm ab, auch das Sorgerecht für seinen Sohn ist in Gefahr.
Die neue Nachbarin Paula und ihre Tochter Mizi, die Freddy noch ohne Vorurteile entgegenkommen, sind sein einziger Lichtblick. Da  taucht plötzlich Eddy, sein imaginärer Freund aus Kindheitstagen auf, der ihm bis aufs Haar gleicht. Als sich die mysteriösen und brutalen Ereignisse häufen, versucht Freddy mit Hilfe seiner eigenen Vergangenheit Eddys Existenz auf die Spur zu kommen. Aber bald verwischen die Grenzen zwischen Realität, Halluzination und Wahnsinn, denn wie soll man beweisen, dass es jemanden gibt, den man sich eigentlich nur ausgedacht hat.

Review:
Wenn ein Regiedebüt so aussieht, dann wird wohl bald Hollywood anklopfen.
Keine Frage, Psychothriller dieser Art („Doppelrollen-Spiel/Katz und Maus) gibt es zu genüge. Und wenn man jene kennt, vermutet man auch den Verlauf oder auch den Ausgang eines solchen Thrillers. Aber die Regisseurin hat es hier geschafft, trotz dieses eher vorausschauenden Verlaufs eine hochspannende Geschichte zu erzählen. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass eben sämtliche Schauspieler (dabei einige sehr bekannte!) eine herausragende Leistung abgerufen haben und in der Story viele Überraschungen/Wendungen vorhanden sind. Sicher, bei dem einen oder anderen Charakter hätte man auch mehr hineinstecken bzw. interpretieren können, aber unnötig in die Länge ziehen muss man nicht auch alles. Beim Showdown wird einiges etwas zu einfach und durcheinander gewirbelt, es hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack. Aber zum Glück ist das Ende selbst dann wieder nicht typisch „Hollywood-Familien-like“ ausgefallen, auch wenn man als Fan solcher Filme es nicht wirklich anders erwartet hätte.

Als Bonusmaterial der Blu-ray gibt es gut 13 Minuten Deleted Scenes, wobei man sich bei einigen auch fragt, warum sie gerade im Film verkürzt bzw. komplett gestrichen worden sind. Daher wären noch ein Making-Of als auch Interviews von den Machern des Film durchaus als Extra angebracht

Fazit:
Nun denn, wenn ein sog. Lowbudget-Film so gut inszeniert und spannend ausfällt, dann avanciert er zum wirklichen Filmtipp.
 

Info am Rande aus dem Pressetext:
„Regiedebüt von Tini Tüllman, hochkarätig besetzt mit Jessica Schwarz, Burghart Klaußner und Robert Stadlober. Ausgezeichnet unter anderem bei den Hofer Filmtagen (Heinz-Badewitz-Preis), dem Austin Film Festival (Bester Film Dark Matters Category) und Achtung Berlin Filmfestival (Beste Regie)!!!“

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Trailerquelle: EuroVideo/vollkontakt