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BEHEMOTH – I, Scvlptor

BEHEMOTH (PL) „I, Scvlptor“Spielzeit: 30VÖ: 04.09.26Genre: BEHEMOTHLabel: Massacre Records/Mystic Productions Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung

BEHEMOTH – I, Scvlptor

BEHEMOTH (PL) „I, Scvlptor“
Spielzeit: 30
VÖ: 04.09.26
Genre: BEHEMOTH
Label: Massacre Records/Mystic Productions

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Etwas mehr als Jahr ist seit dem letzten Album „I Shit ov God“ vergangen, da kommt Nergal mit einer EP (acht Songs!) um die Ecke geschossen. Hierbei besinnt er sich bei den ersten beiden Songs auf die Rezeptur der letzten Alben, vorrangig an „I Loved You At Your Darkest“ & „Satanist“, in dem er eher die mystisch-melodisch Atmosphäre bedient, als „nur“ extreme Blastbeat-Parts. Ja, diese beiden Songs hätten auch auf dem letztjährigen Album ihre Berechtigung gehabt –  aber auch auf einem Dimmu Borgir-Album als Kollaboration platziert werden dürfen.
Was jedoch die EP zu etwas besonderem macht, sind die neu aufgenommen Songs vergangener Tage:  
U.a. „Rise of the Blackstorm of Evil“ vom 1992er-Demo, welches hier mit dem neuen Spirit und Erfahrung der letzten Zeit durchaus moderner wirkt, aber dennoch an düsterer Art und Weise an nichts verliert. Selbstverständlich ist der von damals bekannte rohe, fiese und „unbedarfte“ Touch verschwunden. Aber das muss eben mit Neuinterpretation von alten Songs auch sein. Ähnlich verhält es sich beim „In Thy Pandemaeternum“ vom 1998er Album „Pandemonic Incantations“; der neuere Behemoth-Spirit ist vorhanden. Dennoch müsste man hier die Frage stellen, warum es gerade dieser Track hat sein müssen, sollen?! 
„Begotten“ bietet wiederum eine Reise durch einige Sphären dieser Band, die sowohl im brachialen Sound zu finden sind als auch Mid-Tempo-Nummern. Braucht vielleicht ein paar Durchgänge mehr, aber auf den erste Blick wirkt es wie ein Lückenfüller, wie ein ganz üblicher Songs der Polen. 
Jedoch der Venom-Song „In League With Satan“ erfüllt wiederum den Aspekt einer EP zwischendurch. Kennt man doch einige derartiger Ideen von Nergal von früher (u.a. Coversongs von KAT, Danzig, David Bowie usw.). Hier hat er jedoch noch Unterstützung von Shagrath (Dimmu Borgir) – geht voll in Ordnung und wird womöglich auch bei der kommenden gemeinsamen Tournee gespielt werden (dürfen).
Ob die EP zudem einen Cover-Livesong nötig hat, ist wieder eine andere Frage; aber dennoch cool, dass heir Sakis von Rotting Christ mit von der Partie ist und die Liveversion vom Sound her durchaus ordentlich geworden ist. 
Zu guter Letzt gibt es noch einen rohen Mix des zweiten Tracks – nun ja, eine EP eben, die etwas mehr Minuten aufweisen soll, als es eben notwendig ist?! 
Bekanntlich muss man zur Qualität und Art und Weise des Designs für die EP und in welchen Verschiedenen Ausführung es erscheinen wird, nicht viel erwähnen; sozusagen: „Same Procedure as Every Year“!

Tracklist: 
I, Scvlptor
Lord Ov The Horizons
Rise Of The Blackstorm Of Evil
In Thy Pandemaeternum
Begotten
In League With Satan
The Return Of Darkness And Evil (Live)
Lord Ov The Horizons (Studio Rough Mix)

Quelle & ©: Massacre Records/Mystic Prod.