News. ÖTTE – Heavy Rocker mit neuem „Seelenfresser“-Video, „Rockin’ Clown“-Album und Gig auf der Landesgartenschau
Die aus dem Kreis Neuss Stammende Rockikone ÖTTE treibt die Arbeiten rund um sein kommendes Studioalbum „Rockin’ Clown“ weiter
Die aus dem Kreis Neuss Stammende Rockikone ÖTTE treibt die Arbeiten rund um sein kommendes Studioalbum „Rockin’ Clown“ weiter voran und präsentiert mit „Seelenfresser“ ein neues offizielles Musikvideo. Der Song gehört zu den vier Stücken der im Mai veröffentlichten EP „Prolog“ und zeigt die deutlich härtere Seite des Neusser Rockmusikers. Inhaltlich richtet sich ÖTTE gegen manipulative Menschen, Intrigen, permanente Hetze und jene Zeitgenossen, die ihre Umgebung mit Streit und Negativität vereinnahmen. Damit steht „Seelenfresser“ innerhalb des aktuellen Materials für eine unmissverständliche Abgrenzung: Wer anderen fortwährend Energie entzieht, bekommt irgendwann die Tür gezeigt.
„Seelenfresser“ nimmt reale Zeitgenossen ins Visier
Die Geschichte hinter dem Song ist dabei wesentlich bodenständiger, als es der Titel zunächst vermuten lässt. Mit Dämonen oder übernatürlichen Gestalten hat der „Seelenfresser“ nichts zu tun. Gemeint sind Menschen, die Konflikte provozieren, andere kleinmachen, manipulieren oder sich besonders in sozialen Netzwerken durch permanente Sticheleien und Besserwisserei hervortun. ÖTTE hatte den Song ursprünglich bereits 2025 geschrieben und veröffentlicht. Für „Prolog“ wurde das Stück in den aktuellen Albumkontext übernommen und steht dort neben „Rockin’ Clown“, „Theater in Berlin“ und „Kalter Morgen“.

Gepostet mit freundlicher Genehmigung durch den Künstler
Damit deckt die EP bereits eine beachtliche Spannweite des kommenden Albums ab. Zwischen Heavy Rock, klassischem Hard Rock, Rock ’n’ Roll, bluesigen Einflüssen und ruhigeren Momenten verfolgt ÖTTE keinen streng abgesteckten Genreplan. Inhaltlich bleibt der Musiker ebenfalls bei Themen, die direkt aus persönlichen Beobachtungen und Erfahrungen entstehen. „Seelenfresser“ gehört dabei zu den aggressiveren Nummern des aktuellen Kapitels.
Auch die Vergangenheit kehrt zurück: „Der Phönix aus der Asche“
Parallel zu den neuen Veröffentlichungen wird auch der umfangreiche Backkatalog von ÖTTE neu geordnet und schrittweise wieder digital verfügbar gemacht. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei „Der Phönix aus der Asche“ ein. Das 2024 veröffentlichte Werk war das fünfte und zugleich letzte Studioalbum der ÖTTEBAND. Nach dem damaligen Comeback mit neuen Songs und einem ausverkauften Konzert im Neusser Further Hof endete die Geschichte der Band noch im selben Jahr endgültig. Die nun wiederveröffentlichte Fassung bringt dieses letzte Kapitel erneut auf die Streamingplattformen.
Die neun Songs des Albums markieren rückblickend eine wichtige Zäsur. Was 2024 zunächst als Wiederbelebung der ÖTTEBAND begonnen hatte, entwickelte sich zum Schlussstrich unter eine Geschichte, deren Wurzeln bis in die späten Neunzigerjahre zurückreichen. Nach dem Ende der Formation konzentrierte sich ÖTTE wieder vollständig auf seine Solokarriere. Ende 2025 folgte schließlich die Zusammenarbeit mit NRT-Records, über die neben dem neuen Material auch ältere Veröffentlichungen sukzessive neu aufbereitet und digital zugänglich gemacht werden.
Der „Rockin’ Clown“ findet sein Publikum
Wie diese neue Phase aussehen soll, deutete ÖTTE bereits Ende Mai mit dem offiziellen Clip zu „Rockin’ Clown (Gimme All Your Lovin’)“ an. Das Video entwickelt sich für den Musiker zu einem der sichtbaren Erfolge des Neustarts: Seit seiner Veröffentlichung am 28. Mai sammelte der Clip innerhalb von gut drei Monaten bereits mehr als 5.200 Aufrufe bei YouTube. Für einen unabhängig arbeitenden deutschsprachigen Rockkünstler ist das eine respektable Resonanz und zugleich Rückenwind für den kommenden Longplayer.
Der Titelsong verfolgt dabei ein anderes Thema als „Seelenfresser“. Hinter dem Rock ’n’ Roll und der Figur des Clowns steckt die Geschichte eines Entertainers, der sein Publikum für einige Augenblicke aus dem Alltag holen möchte. Während vor der Bühne gelacht, gefeiert und die Show genossen wird, bleibt der eigene Schmerz des Protagonisten weitgehend verborgen. Die Figur verbindet damit Bühnenexistenz und Einsamkeit – zwei Seiten, die auf „Rockin’ Clown“ immer wieder aufeinandertreffen sollen.
Das gleichnamige Album befindet sich inzwischen auf der Zielgeraden und soll noch 2026 offiziell über NRT-Records erscheinen. Geplant ist die Veröffentlichung sowohl digital als auch in physischer Form. „Prolog“ fungiert somit tatsächlich nur als Vorwort: Die vier bisher gebündelten Songs bilden einen Ausschnitt aus einem deutlich größeren neuen Kapitel der Solokarriere.
ÖTTE kehrt auf der Landesgartenschau nach Neuss zurück
Bevor das komplette Album erscheint, wartet zunächst ein Heimspiel. Am 13. September 2026 steht ÖTTE im Rahmen der Landesgartenschau Neuss auf der Sparkassen-Bühne. Der Auftritt beginnt um 18:00 Uhr und ist bis 19:30 Uhr angesetzt. Für den gebürtigen Neusser besitzt der Termin besondere Bedeutung: Nachdem die ÖTTEBAND zwischen 1998 und 2010 fest zur regionalen Liveszene gehörte, wird der Auftritt von den Veranstaltern ausdrücklich als großes Neuss-Comeback nach mehr als einem Jahrzehnt angekündigt.
Damit treffen in den kommenden Wochen mehrere Abschnitte seiner Laufbahn unmittelbar aufeinander. Während mit „Der Phönix aus der Asche“ das letzte Kapitel der ÖTTEBAND wieder verfügbar wird, rückt „Seelenfresser“ die Gegenwart in den Mittelpunkt und „Rockin’ Clown“ zeigt bereits, wohin die Reise als Solokünstler weitergeht. Der Termin auf der Landesgartenschau dürfte entsprechend nicht nur Rückschau werden, sondern vor allem Bühne für das Material, mit dem ÖTTE 2026 seinen nächsten Abschnitt eingeläutet hat.


