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Yes (UK) – From A Page

Yes haben zweifelsohne Musikgeschichte geschrieben. Ihr für damalige Verhältnisse innovativer Sound, der progressive Rockmusik mit Klassik und symphonischen Elementen

Yes (UK) – From A Page

Yes haben zweifelsohne Musikgeschichte geschrieben. Ihr für damalige Verhältnisse innovativer Sound, der progressive Rockmusik mit Klassik und symphonischen Elementen verband, war einzigartig. Dabei war es vor allem das Zusammenspiel von Rick Wakeman, dem Tastenzauberer, Gitarrist Steve Howe und natürlich der Stimme, Jon Anderson. Im Laufe der Jahre lebte sich die Band zwar auseinander, doch in irgendeiner Konstellation entstand immer wieder neue Musik, die zwar manchmal auch die ganz große Innovation vermissen ließ und dennoch meilenweit vom Einerlei vieler anderer Bands entfernt war. Im Jahr 2010 tat sich die Band zusammen, um ein neues Album entstehen zu lassen.

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Nach einem Last-Minute-Konzert in Zacatecas, Mexiko, traf sich die Band (Chris Squire, Steve Howe, Alan White, Benoit David und Oliver Wakeman) in Phoenix, Arizona, um mit dem Schreiben für das nächste Yes-Album zu beginnen. Diese zweiwöchige Session brachte neben „Into The Storm“, „Hour Of Need“ und „The Man You Always Wanted Me To Be“ vier weitere Songs hervor, die später alle auf dem Album „Fly From Here“ mit Geoff Downes erschienen, nachdem Wakeman während der Aufnahmen ausgestiegen war. Die ursprünglichen vier Songs erschienen erst 2019 als Hommage an den 2015 verstorbenen Chris Squire und enthalten nun auch die damals von Oliver Wakeman eingespielten Keyboard-Versionen, die dann auf dem Album „Fly From Here“ durch die Parts von Geoff Downes ersetzt wurden. Auf der ersten CD ist außerdem die Studioversion des von Chris Squire verfassten Songs „Aliens“ zu finden, der während der „In The Present“-Tour 2008 gespielt wurde, um das Album zu erstellen, das vor Trevor Horns Ankunft geplant war. Das klingt verwirrend? Mnachmal bekommt man das Gefühl, bei den ganzen Besetzungswechseln innerhalb der Band nicht mehr durchzufinden, wer nun wann, was und wie eingespielt hat. Am Ende soll das aber auch egal sein, sollte doch die Musik im Mittelpinkt stehen. Die zweite CD bietet Demoversionen vieler Songs, darunter auch „Updraft“, das als Grundlage für den Abschnitt „Army Of Angels“ im Titel „Into The Storm“ diente. Mit „Don’t Take No For An Answer“, das nicht auf dem Originalalbum enthalten war, aber während der Sessions überarbeitet wurde, sowie eine akustische Alternativversion von „Words On A Page“ und den Single-Mix von „To The Moment“, der zuvor nur auf der Original-Vinylplatte erhältlich war, lassen sich Songs finden, die dem eigentlichen Release eine neue Seite abgewinnen können. Unterm Strich bleibt festzustellen, dass Yes, in welcher Besetzung auch immer, als Innovator noch immer ein ordentliches Wörtchen mitzureden haben.

Fazit: „From A Page“ ist kein neues, eigenständiges Werk, sondern vielmehr der Versuch vergangenes in einem neuen Licht darzustellen, den ursprünglichen 4 Songs ein neues Gesicht zu geben und das ist durchaus gelungen.

CD1
1. To the Moment
2. The Man You Always Wanted Me to Be (Alternate Version)
3. From the Turn of a Card
4. Into the Storm (Alternate Version)
5. Aliens (Alternate Version)
6. Hour of Need (Alternate Version)
7. Words on a Page
8. The Gift of Love
CD2
1. Words on a Page (Demo)
2. The Man You Always Wanted Me To Be (Demo)
3. To The Moment (Demo)
4. The Gift of Love (Demo)
5. Don’t Take No for an Answer (Demo)
6. Updraft (Demo)
7. To The Moment (Single Mix)

Label: Mercury Studios/Universal Music

VÖ: 24.04.2026

Laufzeit: 75:02 Min.

Herkunft: UK

Stil: Prog-/Art-Rock

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