Queen (UK) – II (Collector’s Edition)
Im Jahr 1974 war die britische Band Queen noch relativ frisch im Geschäft. Erst ein Jahr vorher hatte die
Im Jahr 1974 war die britische Band Queen noch relativ frisch im Geschäft. Erst ein Jahr vorher hatte die Band um Freddie Mercury, Brian May, John Deacon und Roger Taylor ihr Debüt veröffentlicht. Auch wenn es heute las gelungen gilt, war es damals doch noch der Anfang einer Karreire und ließ die kommenden Trademarks noch nicht zum Vorschein treten. Erst mit dem zweiten Album, schlicht II“ betitelt, setzte die Band einen Orientierungspunkt für die anschließenden Erfolge.
Erschienen im März 1974 waren hier bereits viele Trademarks erkennbar. Vor allem dieser bis heute unerreichte Ton von Brian Mays Gitarrenspiel schälte sich hier heraus und war bereits damals absolut einzigartig. Es gilt als das härteste Album in der Bandgeschichte und für viele als ein Meilenstein in der Bandhistorie. „Queen II war der größte Schritt, den wir je gemacht haben“, sagt Brian May. „Da haben wir wirklich angefangen, Musik so zu machen, wie wir es wollten, statt so, wie wir gedrängt wurden, sie aufzunehmen.“ Und Roger Taylor ergänzt: „Bei Queen II konnte ich kaum glauben, wie viel Arbeit wir hineingesteckt haben. „Ich glaube, wir hatten das Gefühl, unseren eigenen Sound weiterzuentwickeln. Wir haben diese Art von Multitracking vorangetrieben. Es gab dir eine großartige Palette, massive Choreffekte, als gerade mal drei von uns sangen.“ Bis heute hat das Album eine unglaubliche Mischung aus Härte, Komplexitätund Eingängigkeit zu bieten, die damals wie heute frisch und unverbraucht klingt. Die Band begab sich damals mit Queen-I-Coproduzent Roy Thomas Baker erneut in die Trident Studios in Soho, doch diesmal übernahmen die Bandmitglieder die Kontrolle über ihr eigenes Schicksal. Das Ergebnis war ein Album, das den Blueprint nicht so sehr zerriss, sondern ihn in einer Größe neu zeichnete, die der Band den Boden ebnen sollte. „Ich wollte alles geben – mich hemmungslos verwöhnen“, sagte Freddie Mercury damals. „Aber besonders auch die ganze Band, wir machen keine halbherzigen Maßnahmen und ich bin ziemlich streng mit mir selbst. Es gibt keine Kompromisse.“ Das Album wurde nun in Zusammenarbeit mit Brian May und Roger Taylor erneut vom Team aus Justin Shirley-Smith, Joshua J Macrae und Kris Fredriksson, die an der Queen I-Neuauflage sowie an mehreren anderen früheren Veröffentlichungen der Band arbeiteten, neu überarbeitet. „Die Idee war, mehr von der Klarheit der Songs zu zeigen“, sagt Justin Shirley-Smith über ihren Ansatz. „Anstatt etwas hinzuzufügen, wollten wir mehr von dem offenbaren, was da war und den gewünschten Klang erzielen.“ „Die Anstrengungen, die die Band unternommen hat, um das zu erreichen, was sie mit der damaligen Technologie erreicht hat, waren unglaublich“, sagt Joshua J Macrae. „Manches davon ist seiner Zeit so weit voraus. Daran zu arbeiten war, als würde man einen Raum voller Fabelhaftigkeit betreten.“ Hier treten zum ersten Mal die großen Chöre zum Vorschein, die später ein wichtiger Bestandteil ihrer Songs werden sollte. Doch neben dem eigentlichen Album sind es vor allem die Sessions, die die Songs in teilweise rohen und ungeschliffenen Versionen zeigen, die Outtakes, Unterhaltungen der Bandmitglieder oder auch Fehlstarts dokumentieren. Besonders hier kann man die Entwicklung, die die Songs genommen haben, sehr gut nachempfinden, neu entdecken. Hier war eine Band am Werke, die kreativ und auch ungewöhnlich zu Werke ging, sich dabei mit jedem Song fast schon neu erfunden hat und ein gemeinsames Ziel verfolgte. In der Collector’s Edition sind neben den bereits erwähnten CDs noch drei weitere enthalten, die die Songs ohne Leadgesang präsentiert und damit das spielerische Können und blinde Verständnis aufzeigt, während die beiden anderen CDs Mitschnitte der legendären BBC und Live-Mitschnitte von Konzerten im legendären Rainbow Theatre in Nord-London am 31. März 1974 und im Hammersmith Odeon im Dezember 1975 beinhaltet. Ergänzt wird die Box mit einem 112-seitigem Buch, das neben bisher unveröffentlichten Bildern auch handgeschriebene Texte und Nachrichten an Freunde enthält. Insgesamt ist die Edition nicht nur für Sammler interessant, bietet sie doch eine mehr als umfassende Werkschau auf das wohl wichtigste Werk in der Geschichte der Band.
Fazit: „Queen II“ bietet in der Neuauflage das Album in neu gewonnener Transparenz und darüber hinaus die Entwicklung, die das Album genommen hat in Ton und Bild.
QUEEN II: Collector’s Edition 2026 Mix (5CD+2LP)
CD1: Queen II – 2026 Mix
1 Procession
2 Father To Son
3 White Queen (As It Began)
4 Some Day One Day
5 The Loser in the End
6 Ogre Battle
7 The Fairy Feller’s Master-Stroke
8 Nevermore
9 The March of the Black Queen
10 Funny How Love Is
11 Seven Seas Of Rhye
CD2: Queen II – Sessions
1 Procession (Stage Intro Tape – April 1973)
2 Father To Son (Takes 4 & 9 – with Guide Vocal)
3 As It Began (Brian’s Studio Demo – October 1969)
4 Some Day One Day (Take 1 – with Guide Vocals)
5 The Loser In The End (Roger’s First Demo)
6 The Loser In The End (Roger’s Second Demo)
7 Ogre Battle (Takes 2 & 6 – with Guide Vocal)
8 The Fairy Feller’s Master-Stroke (Takes 4 & 9)
9 Nevermore (Take 6)
10 The March Of The Black Queen (First Section Takes 3 & 5)
11 The March Of The Black Queen (Second Section Take 1)
12 Funny How Love Is (Take 4)
13 Seven Seas Of Rhye (Takes 4, 5 & 6)
14 I Do Like To Be Beside The Seaside (Take 4)
15 See What A Fool I’ve Been (B-side Version 2026 Mix)
16 Not For Sale (Polar Bear)
CD3: Queen II – Backing Tracks
1 Procession
2 Father To Son
3 White Queen (As It Began)
4 Some Day One Day
5 The Loser in the End
6 Ogre Battle
7 The Fairy Feller’s Master-Stroke
8 Nevermore
9 The March of the Black Queen
10 Funny How Love Is
11 Seven Seas Of Rhye
CD4: Queen II – At The BBC
1 See What a Fool I’ve Been (BBC Session 2, July 1973 – 2011 Mix)
2 Ogre Battle (BBC Session 3, December 1973)
3 Nevermore (BBC Session 4, April 1974)
4 White Queen (As It Began) (BBC Session 4, April 1974)
5 Procession – Intro Tape (Live at Golders Green Hippodrome, 13th September 1973)
6 Father To Son (Live at Golders Green Hippodrome, 13th September 1973)
7 Son And Daughter (Live at Golders Green Hippodrome, 13th September 1973)
8 Guitar Solo (Live at Golders Green Hippodrome, 13th September 1973)
9 Son And Daughter – Reprise (Live at Golders Green Hippodrome, 13th September 1973)
10 Ogre Battle (Live at Golders Green Hippodrome, 13th September 1973)
11 Liar (Live at Golders Green Hippodrome, 13th September 1973)
12 Jailhouse Rock (Live at Golders Green Hippodrome, 13th September 1973)
CD5: Queen II – Live
1 Procession – Intro Tape (Live at the Rainbow, March 1974)
2 Father To Son (Live at the Rainbow, March 1974)
3 Ogre Battle (Live at the Rainbow, March 1974)
4 White Queen (As It Began) (Live at the Hammersmith Odeon, December 1975)
5 The March Of The Black Queen (Live at the Rainbow, March 1974)
6 The Fairy Feller’s Master-Stroke (Live at the Rainbow, March 1974)
7 Seven Seas Of Rhye (Live at the Rainbow, March 1974)
8 See What A Fool I’ve Been (Live at the Rainbow, March 1974)
LP1: Queen II – 2026 Mix (Side White)
1 Procession
2 Father To Son
3 White Queen (As It Began)
4 Some Day One Day
5 The Loser in the End
LP2: Queen II – 2026 Mix (Side Black)
1 Ogre Battle
2 The Fairy Feller’s Master-Stroke
3 Nevermore
4 The March of the Black Queen
5 Funny How Love Is
6 Seven Seas Of Rhye
Label: Universal Music
VÖ: 27.03.2026
Laufzeit:
Herkunft: UK
Stil: Rock




