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Vicious Rumors (USA) – The Devil’s Asylum

Geoff Thorpe, das Urgestein des US-Metals, ist auch 40 Jahre nach Erscheinen des Debüt-Albums mehr als aktiv. Zwar hat

Vicious Rumors (USA) – The Devil’s Asylum

Geoff Thorpe, das Urgestein des US-Metals, ist auch 40 Jahre nach Erscheinen des Debüt-Albums mehr als aktiv. Zwar hat sich die Band im Laufe der Jahrzehnte, speziell nach dem Tod von Carl Albert, immer wieder neu erfunden, musste neue Line-Ups überstehen, doch eine Konstante war die Band in musikalischer Hinsicht immer. Nun legen Thorpe und Co. mit „The Devil’s Asylum“ fünf Jahre nach „“ endlich ein neues Werk vor.

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Mastermind Geoff Thorpe, Gründer und Gitarrist der Band zum neuen Album: „Auf ‚The Devil´s Asylum‘ gehen wir back to the roots, verbunden mit modernen Einflüssen. Vicious Rumors blicken auf eine 45-jährige Karriere zurück, deshalb kann es für uns nur ein Ziel geben: Alles, was wir machen, sollte von größtmöglicher Bedeutung sein, jede Show, jeder Song, jedes neue Album. Diese Band stand immer schon für höchste Intensität, für kraftstrotzende Musik und viele neue, frische Ideen.“ Auch bei diesem Album hat es erneut einen Wechsel im Bandgefüge gegeben, wie Thorpe verrät. Da ist zum einen Sänger Chalice, von dem Thorpe in höchsten Tönen schwärmt: „Wir haben weltweit nach einem neuen Frontmann gesucht und bekamen zahlreiche Video-Bewerbungen, in denen die Kandidaten zu einem unserer Songs gesungen haben. Chalice dagegen schickte uns ein Video mit ausschließlich seiner Stimme, ohne jegliche musikalische Untermalung. Daher konnten man alle Facetten seiner Stimme klar erkennen, seinen Tonumfang, seinen grandiosen Ausdruck, sein Timbre, seinen Sound. Ich finde, niemand ist der Stimme unseres Originalsängers Carl Albert jemals so nahegekommen und verfügt gleichzeitig über eine ganz eigene Persönlichkeit.“ Zweiter Neuzugang ist Gitarrist Denver Cooper, der – wie Chalice – ebenfalls aus Cape Coral in Florida stammt. Thorpe: „Ich habe Denver auf der letzten Amerikatournee kennengelernt, wo er mit seiner Band NZM in unserem Vorprogramm gespielt hat. Er ist ein super Typ und großartiger Shredder-Gitarrist, ein echt cooler Rockstar! Als ich ihn anrief und fragte, ob er Interesse habe, war er total begeistert und hat sofort eingewilligt.“ Man hört dem Album die beiden Neuen auch deutlich an, denn da steht zum Einen die Stimme, die herrlich Old School und zugleich aggressiv und modern klingt und zum Anderen steht da das druckvolle Spiel von Cooper, der es versteht Thorpe als Partner zur Seite zu stehen. Doch es sind die Songs an sich, die dem Album seine Klasse verleihen und es zu einem der besten der Bay Area Legende machen. So findet man immer wieder Anleihen an alte VR-Alben und sieht sich doch immer wieder auch in der Moderne, was von Thorpe auch so beabsichtigt war. Songs, wie das grandiose „Wrong Side Of Love“ oder der Nackenbrecher „In Blood We Trust“ sollen hier einfach mal stellvertretend für das Album stehen, spiegeln sie genau das wieder, was das Album zu bieten hat: reinrassigen US-Metal mit mächtig viel Druck auf dem Kessel.

Fazit: „The Devil’s Asylum“ ist ein kleines Meisterwerk in der VR-Historie geworden.

  1. Bloodbath
  2. Dogs Of War
  3. Crack The Sky In Half
  4. High Hell Hammer
  5. Butchers Block
  6. Abusement Park
  7. Wrong Side Of Love
  8. Boring Day In Hell
  9. In Blood We Trust
  10. Better Than Me
  11. The Devil’s Asylum

Label: Steamhammer/SPV

VÖ: 29.08.2025

Laufzeit: 45:41 Min.

Herkunft: USA

Stil: US Metal

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