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THRONEHAMMER – SLAY / KILL / ERASE 

THRONEHAMMER (D/UK) „SLAY / KILL / ERASE“Spielzeit: 73:31 Min.VÖ: 09.10.26Genre: Epic-Doom-(Post-)Metal Label: Supreme Chaos Records  Candlemass, Fantasy Stories, Antifaschismus.  Als

THRONEHAMMER – SLAY / KILL / ERASE 

THRONEHAMMER (D/UK) „SLAY / KILL / ERASE“
Spielzeit: 73:31 Min.
VÖ: 09.10.26
Genre: Epic-Doom-(Post-)Metal 
Label: Supreme Chaos Records 

Candlemass, Fantasy Stories, Antifaschismus. 

Als der Autor nach der neuen Platte SLAY/KILL/ERASE der Epic-Doom-Metal-Band THRONEHAMMER recherchierte, sind diese drei Begriffe herausgestochen.
Und wie kann man mit diesen drei Begriffen nicht sofort aufmerksam werden? 
Vor allem in einer Zeit, in der die Orks wieder aus ihren Höhlen gekrochen kommen, um erneut einer neuformierten, widerwärtigen totalitären Herrschaft zu dienen, bräuchte man Bündnisse aus verschiedenen Völkern, um entgegenzutreten. Deswegen ist es gewiss mehr als erfreulich, dass so eine Band aus einer Kooperation zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland existiert und gerade dabei ist, ihren Teil beizutragen, um diesen erstrebten Herrschaftssitz mit einem neuen geschmiedeten Hammer(-Material) zu zerschmettern. 

Viertes Album, zahlreiche Auftritte auf den renommierten Festivals unserer Lieblingsgenres und genug Nominierungen für ihre unermüdete Arbeit. 
Die Vorfreude des Autors könnte ihn eventuell negativ beeinflussen! Mal sehen … die Anspannung steigt: 

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SLAY/KILL/ERASE hat kaum begonnen und die Atmosphäre entwickelt sich wie eine Anziehungskraft aus einem neugeborenen Stern. SLAY/KILL/ERASE, SLAY/KILL/ERASE, SLAY/KILL/ERASE wiederholt grölend Sängerin KAT SHEVIL GILLHAM immer und immer wieder und als die Clean Vocals eintreffen, bekommt der Autor seine erste Gänsepelle. 
Früh genug wird erkannt, welche Pfade sich ausbreiten. Eine erdrückende Tristesse fügt sich zwischen jeden Ton und man könnte diese fetten Gitarren eine Ewigkeit lang hören, und auch wenn das Gitarrentrio rund um den Bandgründer STUART WEST nur einen Akkord kratzen würde. Ein Klanggenuss. 
Zum Glück spielt THRONEHAMMER gar nicht minimalistisch und der nächste Diamant beweist es: TO NEVER RETURN vertieft sich in anderen noch melancholischeren Bahnen. Verschiedene Einflüsse der Band erscheinen plötzlich, die sie uns von Aufnahme zu Aufnahme, vor allem bei ihrem letzten Werk „Kingslayer“, präsentiert hatten. Die Band vermischt eine zornige, ermüdete doch wunderschöne Romantik mit einer hoffnungsvollen Post-Doom-Metal-Welt. 
Brilliantes Beispiel, das Riff, womit RISE OF RESISTANCE beginnt. Hier muss der Autor einen kurzen Halt machen. Weil dieses Riff gehört – zumindest für ihn – sicherlich zu der Kategorie „Bestes Metal-Intro-Riff des Jahrzehnts“. Göttlich! Und auch wegen dem Titel schlägt plötzlich ein anderer Puls in den Adern des Autors und er kann es kaum erwarten, es in der nahen Zukunft live mitzuerleben. Das Lied ist schlicht und einfach ein Highlight. Die abwechselnden Stimmlagen machen alle Pioniere des Genres (von Black Sabbath bis Paradise Lost) einfach nur stolz. 11 aufregende Minuten, die eine Reise zur Eudämonie anbieten.
Es wird weiter bereist und der Kosmos, der sich auf dem vierten Stück, DESTROYER OV LIGHT, entfaltet, ist dystopisch und kalt. Das Lied in Old-School-Manier, wo stechende Riffs auf passende Gesangsmelodien treffen. 
Die technischen Fähigkeiten des Schlagzeugers MARCUS STRÖHLEIN kommen wieder zum Vorschein und schwermütiges Headbanging ist angesagt. Ein Balsam für die Seele!
Anders ist es beim darauffolgenden BLADE TO THE HEART, wo unvermutet amerikanischer Mid-Tempo-Thrash-Metal aus den Achtzigern aufgetischt wird … wie ein „kriechender Tod“.
Noch dynamischer wird es mit THROWN INTO THE ABYSS. Das 80er-Jahre-Thrash-Metal-Feeling wird weitergeführt und die Riffs, die immer wieder für einen Höhepunkt sorgen, sind in perfektem Einklang mit dem Bass-Katapult des Bassisten UWE VOID, der, wie in einem Vakuum, die basslastigen Parts verschlingt, um daraus die perfekten DOOM-Tsunami-Schallwellen zu projizieren. 
Und als die ersten Klänge von DETHRONED im Raum verbreitet sind, ist der Autor sich sicher, dass das Album auf Wiederholungsschleife verdammt ist. Episch, doomisch, metallisch. 
Schon läuft der letzte Track: ONWARDS TO OBLIVION, doch es gibt kaum einen besseren Abschluss für so ein gelungenes – unvergessenes – Album. Das zwölfminütige Epos ist ein Paradebeispiel für die Entwicklung dieser außergewöhnlichen Band. In the Woods … (der 90er), Anathema, My Dying Bride und viele andere Bands, die mindestens eine Generation geprägt haben, sind hier zwar verschmolzen, aber doch wiederzuerkennen. Das Meeresrauschen in den letzten Sekunden … ist der Inbegriff der Harmonie.

So wie das komplette Kollektiv als Einheit der Inbegriff der Harmonie ist.
Die Rhythmussektion UWE VOID und MARKUS STRÖHLEIN, die Gitarren von STUART WEST, TOBIAS UTZ und 
DANIEL RINGL, die ohrwurmigen Gesangsduette von KAT SHEVILGILLHAM und des hervorragenden Gast-Sängers Max Hemmann von Motorowl, werden auf der ganzen Platte perfekt inszeniert.
Wie die Kommunikation der Band erfolgt, wenn man bedenkt, dass der Abstand zwischen Fürth in Bayern und Durham auf den britischen Inseln nicht gerade gering ist, weiß man nicht. Ist auch irrelevant. Aber was man sicherlich weiß, ist, dass THRONEHAMMER viel mehr als eine Band, die EPIC-DOOM-METAL spielt, ist. 
Ihre schleichenden Einflüsse finden immer mehr Plattform auf Ihrer musikalischen Farbpalette und machen sie zu etwas Besonderem. Auf dem neuen Kunstwerk erscheinen die 74 Minuten viel zu kurz, als wäre man in einem schwarzen Loch gefangen und dabei glücklich. 

Also kauft ab dem 09. Oktober das neue THRONEHAMMER Album SLAY / KILL / ERASE als LP, CD oder sogar KASSETTE (!) via Supreme Chaos Records … und checkt dazu online das neue AGAINST FASCISM-T-Shirt der Band. Der Autor hat seins schon bestellt. 

S U P R E M E C H A O S R E C O R D S

B A N D C A M P

TRACKLIST:

1. SLAY / KILL / ERASE
2. TO NEVER RETURN 
3. RISE OF RESISTANCE 
4. DESTROYER OV LIGHT
5. BLADE TO THE HEART
6. THROWN INTO THE ABYSS 
7. DETHRONED 
8. ONWARDS TO OBLIVION

BESETZUNG:
KAT SHEVIL GILLHAM: Gesang
STUART WEST: Gitarre
TOBIAS UTZ: Gitarre
DANIEL RINGL: Gitarre
UWE VOID: Bass 
MARKUS STRÖHLEIN: Schlagzeug 

Quelle & © Bilder/Clips: Supreme Chaos Records/Thronehammer

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