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THE BLEEDING – GODLESS COMMUNION 

THE BLEEDING (UK) „GODLESS COMMUNION“Spielzeit: 35 Min.VÖ: 18.09.26Genre: Death-Thrash MetalLabel: Redefining Darkness Wenn eine Band ihr neues Album GODLESS

THE BLEEDING – GODLESS COMMUNION 

THE BLEEDING (UK) „GODLESS COMMUNION“
Spielzeit: 35 Min.
VÖ: 18.09.26
Genre: Death-Thrash Metal
Label: Redefining Darkness

Wenn eine Band ihr neues Album GODLESS COMMUNION nennt und ein wirklich gelungenes Cover auftischt, hat sie vollkommen die Aufmerksamkeit des Autors geweckt. 
Nicht nur, weil er sich wieder jung und „krass“ fühlt, sondern weil das Flair des Heavy Metals insgesamt, unter anderem durch altersbedingten Konservatismus (?), immer mehr verloren geht. 
Es hört sich so an, ist allerdings kein Widerspruch in sich. Jede Sache braucht eine Progression. Ein Stillstand ist nicht erwünscht, aber vor allem keine komplette Richtungsänderung, die nur darauf wartet, als die falsche erwiesen zu werden. 

Doch TASOS TZIMOROTAS, das Mastermind der britischen Death/Thrash Metal Band THE BLEEDING, macht anscheinend alles richtig. 
Man möchte sich nicht ausmalen, wie stressig die letzten 2 Jahre für ihn gewesen waren, wenn man erfährt, dass alle anderen Bandmitglieder frühestens seit 2024 ihren Platz in dieser Haudegengruppe gefunden haben und nur er als einzige Konstante seit Anbeginn (2010) blieb. 
Wiederum sieht man, wie sorgfältig an den Liedern, mit den vielen Gästen am Mikro, und der Promotion dessen gearbeitet wurde, und dann weiß man eins sicher: Er und seine neuen Gefährten zeigen, dass sie es ernst meinen:

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Ja, dieser außergewöhnliche Drang, mit jeder Pore des unsterblichen (Muskel-)Fleisches mitzumachen, ist sofort da! 
Es ist die Singleauskopplung IMMORTAL FLESH und es wird nicht versteckt! Pure Death/Thrash Metal Musik ohne Kompromisse, die eure Seele erfreut. Von der amerikanischen Küste Floridas bis zum Ruhrgebiet. Unglaubliche Vielfalt an angriffslustigen Riffs, Beats und das dazu passende Gegröle.  
Als das zweite Lied ALTAR OF THE RAM anfängt, wünscht man sich, dass dieses Lied nicht in verweichlichte Ohren gelangt, sonst würden wir anfangen, Leichen zu zählen. Das Lied wechselt Geschwindigkeiten von Part zu Part und nimmt dich mit auf eine Reise voller Adrenalin. 
BESTIAL BLOODLUST fängt mit einem Mid-Tempo Intro an und wenn man denkt, THE BLEEDING behält die Ruhe, denkt man falsch. In Old-School-Teutonic-Thrash Metal Manier hauen die einfach rein und die Stimme des Special-Guests Adrie Kloosterwaard von der niederländischen Legende Sinister hinterlässt seinen Stempel. 
Das Kollektiv hat anscheinend extrem viel Spaß, das Tempo in kurzen Zwischenstellen und Brücken zu wechseln. Von schnell zu noch schneller! 
Schlagzeuger DAVIDE MARINI meistert auch das nächste Stück: PRAISE OF THE SUCCUBI. Gitarrist und Mastermind TASOS TZIMOROTAS überläuft sich mit Ideen. 
Auf dem Titeltrack GODLESS COMMUNION entfaltet CRAIG LAND sein Können, das auch schon bei seiner Ex-Band De Profundis zu hören war. Das kranke Solo des Gitarristen TASOS TZIMOROTAS mittendrin treibt den Hörer dazu, zu der Air-Gitarre zu greifen. 
BLACK INCANTATION beginnt mit wunderbaren Blastbeats und einem knackigen Riff aus dem Hades. Das Lied mutiert zu einem höllischen Inferno voller Zorn und Genugtuung. Die Breaks perfekt eingesetzt und die Gitarrensoli ein Genuss!
Das nächste Lied ist etwas Besonderes. DEATH ETERNAL ist ein altes Juwel, das sogar auch auf der allerersten Demo der Band veröffentlicht und nun neu geschliffen wurde. Der erste Sänger Themis wurde dafür mobilisiert, um zusätzliche Parts einzusingen, und obendrauf für ein paar Opern-Passagen die Sängerin Marcella Di Garbo. Anscheinend hängt mehr drin in diesem Stück und das merkt man. Einen unerklärlichen, elektrisierten Flow, mit Old-School-NWOBHM-Gitarrensoli, geeignet für den perfekten Moshpit und ein Finale, bei dem man mit Gänsehaut zurückbleibt. Warum das Lied nicht zu einer Single geworden ist, bleibt für den Autor ein Rätsel.
Nach diesem – zumindest aus der Sicht des Autors – Höhepunkt des Albums erfüllen akustische Gitarren plötzlich den Raum. THROUGH THE MORPHEAN GATE gönnt uns eine wunderschöne Nackenpause, bis SACRIFICIAL ONSLAUGHT eintrifft und voller Dynamik den Rest abgibt, und das in voller Speed Metal Kataklysmus!
THE BLEEDING schließt diese Wucht von einem Album mit nichts geringerem als einem soliden Cover von den Death-Metal Legenden Cannibal Corpse: BORN IN A CASKET. Was denn sonst? 

Der neue Sänger CRAIG LAND auf Hochtouren, die Riffs und Solo-Künste von TASOS TZIMOROTAS eine Reise durch die Metal-Historie, die Basslinien von GUY STELIOS machen alle Songs noch heavier, als sie eh schon sind und der erfahrene Schlagzeuger DAVIDE MARINI präsentiert bei jedem einzelnen Part seine ausgeklügelte Technik. 
THE BLEEDING aus dem Vereinigten Königreich hat sich neu formiert und schenkt uns neue Musik für eine Gottlose Gemeinschaft. Dankeschön…

GODLESS COMMUNION ist da! Als LP oder CD via Redefining Darkness.
Bitteschön …

TRACKLIST:
1. IMMORTAL FLESH 
2. ALTAR OF THE RAM 
3. BESTIAL BLOODLUST 
4. PRAISE OF THE SUCCUBI 
5. GODLESS COMMUNION 
6. BLACK INCANTATION 
7. DEATH ETERNAL 
8. THROUGH THE MORPHEAN GATE 
9. SACRIFICIAL ONSLAUGHT 
10. BORN IN A CASKET (Cannibal Corpse Cover)

BESETZUNG:
CRAIG LAND: Gesang
TASOS TZIMOROTAS: Gitarre
GUY STELIOS: Bass 
DAVIDE MARINI: Schlagzeug 

 

S P O T I F Y

I N S T A G R A M

F A C E B O O K


Quelle & © Bilder/Clips: Dedy Badic Art, Redefining Darkness