Shotgun Justice (D) – Circles
Aus dem nahe Hannover gelegenen Peiner Landkreis stammt der Niedersachsen-Fünfer, der mit „Circles“ ein neues Werk am Start hat.
Aus dem nahe Hannover gelegenen Peiner Landkreis stammt der Niedersachsen-Fünfer, der mit „Circles“ ein neues Werk am Start hat. Gegründet im Jahr 2003 hat sich die Band dem traditionellen Heavy Metal verschrieben, der aber auch gerne ein paar moderne Elemente zulässt und dabei letztlich auch nicht altbacken klingt.
Wer die Band vielleicht noch von früheren Veröffentlichungen kennt, weiß, dass sich die Band dabei keineswegs neuen Strömungen gänzlich verschließt und dennoch ihre Wurzeln in den vor allem britischen Wurzeln beibehält. Ein manchmal gewagter Spagat, der jedoch meist gelingt. Getragen werden die Songs dabei von den beiden Gitarristen Kai Brennecke und Erik Dembke und dem rauen, melodiösen Gesang von Marco Kräft. Das Rückgrat der Band wird gebildet von Basser Tom Steinbock und Drummer Tobias Gross. So treffen dann hymnenhafte Passagen auf progressive Strukturen, wodurch die Songs nie langweilig oder vorhersehbar wirken. Shotgun Justice verbinden Tradition und Zeitgeist – purer
Metal, ohne überflüssige Spielereien, dafür mit umso mehr Charakter. Auch wenn die Spielzeit mit knapp 30 Minuten etwas spärlich ist und es nur ganze 5 Songs auf das Album geschafft haben, gibt die Band hier eine gute Visitenkarte ihres Könnens ab. Wenn ihr also gerne auch den Underground unterstützen und stärken wollt, bestellt ihr das Ding am besten direkt über die bandeigene Homepage. Vielleicht gibt es ja auch gleich noch ein paar Autogramme dazu.
Fazit: Schnörkelloser Metal mit moderner Produktion und vielen kleinen Spielereien.
- The Exhibition
- Point Of No Return
- Head Full Of Bullets
- Circles
- Equilibrium
Label: Housemaster Records/HoFa
VÖ: 06.03.2026
Laufzeit: 27:09 Min.
Herkunft: Deutschland
Stil: Metal




