SATANINCHEN – Yeah Evil
SATANINCHEN (D) „Yeah Evil“VÖ: 22.09.22Spielzeit: 71 Min.Genre: Heavy-Industrial-Black-Fun-Party-MetalLabel: Eigenproduktion/the ARTer.de Bonus: fettes Digipak/Mediabook in A5; Aufkleber, Buch, Zertifikat, Begleitheft…und
SATANINCHEN (D) „Yeah Evil“
VÖ: 22.09.22
Spielzeit: 71 Min.
Genre: Heavy-Industrial-Black-Fun-Party-Metal
Label: Eigenproduktion/the ARTer.de
Bonus: fettes Digipak/Mediabook in A5; Aufkleber, Buch, Zertifikat, Begleitheft…
und ganz wichtig: KEIN DOWNLOAD, KEIN STREAMING! (aber auch noch „kein“ Vinyl:-))
Ja, humorvollen Rock als auch comedy-behafteten Metal gab es schon oft, wird es auch immer geben. Ob mit Onkel Tom, J.B.O., Heavysaurus, Tankwart, Heino (Rock-Coversongs) usw. Selbst wenn „komische“ Heimatmusik-Schlager-Bands in Wacken auftreten, beweist die Metalgemeinde „Humor“ – und jeder für sich darf es gutheißen oder nicht. Party on – eben! Auch wenn Klischees (leider sehr) oft genug im „wahren Metalleben“ zutreffen, so werden jene eben überwiegend im „Spaß“-Rock/Metal durch den Kakao gezogen. Ob mit Filmprojekten, Comedytalks oder eben in der Musikwelt.
Doch etwas ist bei SATANINCHEN anders. So sehr der Projektname bereits den Lacher auf seiner Seite hat, erscheint das Ergebnis als Ganzes doch überraschend professionell. Man fragt sich doch eher: „ist das nun ernst gemeint oder doch nur „Spaß & Verarsche“; so gut, interessant ist das ganze ausgearbeitet.
Ganz einfach, das neue Album von SATANINCHEN ist eine regelrechte Fun-Metal-Party-Sache! Dabei haben sich die Protagonisten dieses Projektes extrem viel Arbeit gemacht. Mag sein, dass einigen die Musik zu einfach gestrickt vorkommt, ob Coversong oder nicht, aber hier steckt wirklich einiges an Arbeit drin. Ob es nun immer eben auch die Schlager-/Popsongs als Covertracks sein müssen, sei dahingestellt, aber gerade bei Coversongs, die eben „anders“ klingen müssen und zudem auch auf textlicher Ebene verändert werden, sind durchaus interessanter als die übliche Art und Weise; also nah am Original.
Doch bei „Yeah Evil“ geht es nicht nur um die Musik, vor allen Dingen das detailverliebte Drumherum hat das spezielle, gewisse Etwas. Ja, alles ist bis ins Detail (ob Bilder, Videoclips, Linernotes, Nummerierung, Statements, Werbemasche usw.) durchdacht und wurde entsprechend durchgezogen.
Wer je mit Design/Artwork als auch dem Statement als Solchen am Hut hatte, um das Projekt so wirken zu lassen, wie es sein soll, was es aussagen soll, der wird das durchaus einschätzen können, was das an Arbeit kostet. Und genau das passt hier wie die Faust aufs Auge, die Hörner zum Teufel. Von A bis Z, von unten nach oben, von vorn bis hinten passen hier die Anekdoten, die Texte, das Design zur Musik als auch zum Projekt „Sataninchen“. Denn, es gibt nicht nur eine „billige CD“, sondern ein A5-Digipak, fettes Booklet, Sticker, Untersetzer, Visitenkarten, ein Zertifikat usw. gehören auch dazu – und alles passend auf dieselbe Thematik ausgerichtet. Eben durchdacht. Und ganz wichtig für die Die-Hard-Fans der Szene:
Es gibt kein Download, kein Streaming dieses Albums! WEIL es hier auf das Gesamtkonzept-/paket ankommt! Top.
(aber auch etwas schade, da bei einigen der Songs sicherlich auch die „Jugend von heute“ -die nur „Streaming“ kennt-, durchaus abtanzen würde; denn lieber Sataninchen-Covertracks in der Fußball-Kreisliga-Kabine bzw. auf der Zeltparty, als irgendwelche Malle-Hits und Co.!).
…als Fazit kann ich leider diesmal nur aus der Presseinfo zitieren:
„Sataninchen ist eine Mischung aus Abrissbirne und Abrisskalender und testet die Grenzen des schlechten Humors aus. Er ist ein zuverlässiger Lieferant alltagstauglicher Lebensweisheiten, mit denen man auch schlechte Zeiten gut überstehen kann.“ Herrlich!
Website & Shop
www.theARTer.de
YouTube
https://www.youtube.com/c/Sataninchen
Quelle/Copyright der Infodaten/Zitate/Bilder/Clips: @sataninchen.de//theARTer.de




