News. SKAPHOS & ANTANIA auf Europakurs: Blackened Death Metal trifft „Space Metal“ – zwei Extreme-Acts mit neuen Videos im Gepäck
Zwei Acts, zwei völlig unterschiedliche Spielarten moderner Härte – und doch dieselbe Lust auf Grenzüberschreitung: SKAPHOS (Frankreich) und ANTANIA
Zwei Acts, zwei völlig unterschiedliche Spielarten moderner Härte – und doch dieselbe Lust auf Grenzüberschreitung: SKAPHOS (Frankreich) und ANTANIA (USA) bringen ihre jeweiligen Klangwelten aktuell verstärkt auf europäische Bühnen. Während SKAPHOS ihren abgründig-dissonanten Blackened Death Metal wie einen rituellen Tauchgang in maritime Albträume inszenieren, kollidiert bei ANTANIA „Space Metal“ mit Blackened-Bass-Ästhetik, Industrial-Schärfe und apokalyptischem Drive. Als Einstieg gibt’s hier zwei aktuelle Videoclips – direkt nacheinander.
SKAPHOS: Abyss, Dissonanz und Lovecraft-Horror
SKAPHOS wurden 2018 in Lyon gegründet und haben sich dem abgründigen, aggressiven Grenzbereich aus Death Metal und Black Metal verschrieben – inklusive ritueller, teils tribal wirkender Akzente. Inhaltlich kreist vieles um maritime Horrorvisionen, Wahnsinn und die klaustrophobische Faszination tiefster Seegräben – ein Soundtrack für kosmischen Schrecken.
Quick Facts: SKAPHOS (FR) • Stil: Blackened Death Metal • Aktuelles Album: „Cult of Uzura“ (Transcending Obscurity Records) • Festival-Spot: Motocultor 2026
Diskografisch haben SKAPHOS inzwischen mehrere Longplayer vorgelegt; besonders im Fokus steht „Cult of Uzura“ (Artwork: Paolo Girardi), das einen moderneren, noch kompromissloseren Zugriff auf ihren Stil betont. Live sind weitere Festivalstationen angekündigt – unter anderem beim Motocultor Festival 2026.

ANTANIA: „Space Metal“, Doom-Bass und blackened Industrial-Schubkraft
ANTANIA stammen aus Kalifornien und verweigern sich konsequent der Schublade: Blackened-Elemente treffen auf Death-/Doom-Anleihen, Industrial-Aggression und eine Bass-Music-DNA, die den Tracks einen futuristischen, oft apokalyptischen Sog verleiht. Ihr viel diskutierter Release „3AM 666“ gilt als Aushängeschild dieses Hybrid-Ansatzes – inklusive Songs wie „Pigz“, „Sewn“ oder „BloodLove“.
Quick Facts: ANTANIA (US) • Stil: „Space Metal“ / Blackened Bass • Referenz: „3AM 666“ • Einflüsse: Ministry, Slayer, The Prodigy
Spannend: ANTANIA betonen bei ihrem Ansatz ausdrücklich die Verschmelzung aus elektronischer Wucht und Metal-Aggression – mit hoher Energie, kompromissloser Rhythmik und einer Ästhetik, die eher an Sci-Fi-Dystopie als an klassische Szene-Romantik erinnert. Wer die Schnittmenge aus „Bass & Death Metal“ sucht, dürfte hier genau richtig landen.

Tour-Hinweis
Da Tourpläne je nach Land/Route kurzfristig ergänzt werden, lohnt sich für alle bestätigten Europa-Termine der Blick in die offiziellen Kanäle der Bands. SKAPHOS bündeln Updates u. a. über ihre Website, ANTANIA kommunizieren Neuigkeiten vorrangig über Social Media. Wer beide Projekte live erleben will, sollte die Feeds im Blick behalten – diese Kombination aus abgründigem Blackened Death Metal und futuristisch aufgeladenem „Space Metal“ ist in dieser Form selten.


