Kancode (USA) Carnage Of Man
Deathcore kompromisslos und brachial! Das erwartet den hiesigen Musikkonsumenten mit der neuen Single „Carnage Of Man“ von Kancode. Die
Deathcore kompromisslos und brachial! Das erwartet den hiesigen Musikkonsumenten mit der neuen Single „Carnage Of Man“ von Kancode. Die Band legt ohne Umwege los und macht schon in den ersten Momenten klar, dass hier weder auf leichte Vorbereitung noch auf sanfte Spannungsbögen gesetzt wird. Stattdessen steht reine Wucht im Vordergrund – allerdings nicht als stumpfe Gewalt, sondern als präzise kontrollierte Aggression. Kancode liefern mit „Carnage Of Man“ einen Track ab, der die typischen Stärken des modernen Deathcore bündelt: massive Breakdowns, technisch saubere Rhythmusarbeit, drückende Tiefe und eine düstere Gesamtatmosphäre, die sich konsequent durch den gesamten Song zieht. Vor allem aber überzeugt die Single dadurch, dass sie trotz aller Härte musikalisch durchdacht wirkt und in Sachen Aufbau, Dynamik und Druck genau weiß, was sie will.
Kontrollierte Verwüstung
Die größte Stärke von „Carnage Of Man“ ist das Zusammenspiel aus kompromissloser Härte und sauberer Struktur. Die Doublebass-Drums stehen klar im Zentrum und treiben den Track mit enormer Intensität nach vorne, ohne jemals in bloßes Dauerfeuer zu kippen. Gerade die komplexere Rhythmik gibt dem Song ein eigenes Profil und sorgt dafür, dass die Nummer nicht in austauschbarer Genre-Mechanik untergeht. Der Bass arbeitet dabei nicht nur unterstützend, sondern bildet gemeinsam mit den Drums ein fast erdrückendes Fundament, das den gesamten Song trägt. Das wirkt massiv, stabil und druckvoll – genau so, wie es in diesem Stil sein muss.
Präzision im Maschinenraum
Auf dieser rhythmischen Basis setzen die Gitarren an und liefern genau den schweren, eng verzahnten Sound, den moderner Deathcore braucht. Die Riffs sind griffig, hart und arbeiten stark mit der Rhythmussektion zusammen, statt nur darübergelegt zu werden. Das sorgt für ein sehr kompaktes Klangbild, das den Song durchgehend unter Spannung hält. Besonders gelungen ist, wie das Arrangement trotz aller Härte nicht überladen wirkt. Kancode wissen offenbar sehr genau, wann Druck aufgebaut, wann Raum geschaffen und wann die volle Wand fahren gelassen werden muss. Diese Disziplin hebt „Carnage Of Man“ über viele Genrekollegen hinaus, die oft nur auf maximale Brutalität setzen, dabei aber den musikalischen Fluss aus dem Blick verlieren.
Dunkelheit mit Substanz
Auch die eingesetzten Keyboards erfüllen ihre Funktion überzeugend. Sie drängen sich zu keinem Zeitpunkt in den Vordergrund, sondern sorgen für eine düstere, beinahe beklemmende Grundstimmung, die perfekt zum Charakter des Songs passt. Dadurch gewinnt „Carnage Of Man“ zusätzlich an Tiefe. Der gutturale Gesang fügt sich nahtlos in dieses Bild ein. Die Vocals klingen kraftvoll, tief und kontrolliert und bedienen sowohl die Erwartungen von Death Metal– als auch von Deathcore-Hörern. Inhaltlich transportiert der Song eine klare Anklage gegen menschliche Grausamkeit, Machtmissbrauch, institutionelles Versagen und die systematische Zerstörung von Unschuld. Diese Thematik verleiht der Single zusätzlich Gewicht, weil die musikalische Härte hier nicht Selbstzweck bleibt, sondern eine bedrückende Botschaft stützt.
Produktion mit Durchschlagskraft
Auch produktionstechnisch gibt es an „Carnage Of Man“ kaum etwas auszusetzen. Die Drums knallen mit Wucht, der Bass bleibt drückend und präsent, die Gitarren behalten ihre Kontur und die Vocals sitzen genau dort, wo sie maximale Wirkung entfalten. Der Mix ist dicht, aber nicht überfrachtet, und die Produktion schafft es, die rohe Gewalt des Songs einzufangen, ohne die einzelnen Elemente zu verschmieren. Genau das macht diese Single so stark: Kancode verbinden Brutalität mit Struktur, Atmosphäre mit Druck und technische Präzision mit echter Wucht. Wer modernen Deathcore mit Substanz, starker Produktion und einer finsteren Grundhaltung schätzt, sollte sich „Carnage Of Man“ unbedingt anhören.

Trackliste
- Carnage Of Man
CREDITS
Interpret: Kancode
Titel: „Carnage Of Man“
Herkunft: USA
Format: Single
Genre: Deathcore | Death Metal
Label: Independent



