BLACKBRIAR (NL) – The Cause Of Shipwreck

BLACKBRIAR (NL) – The Cause Of Shipwreck

📁 Allgemein, Musik, Reviews 🕔04.Mai 2021
BLACKBRIAR (NL) – The Cause Of Shipwreck

Blackbriar liefern auf ihrem Debüt einen interessanten Mix aus Symphonic Metal, Alternative und Gothic Rock, was mich dazu bewegte, den Niederländern mein Gehör zu schenken. Jede Komposition klingt einfach nur getragen und ist angereichert mit düsteren fiktiven Geschichten, welche von der sehr klaren Stimme der Sängerin markant erzählt werden können, ohne die ständigen und bereits ausgelutschten Growlparts auskommend. Hier übernimmt die Musik das Geschehen über Gut, Böse und Emotionen, auch wenn die Band es (noch) nicht schafft, sich eine wirklich eigene Niesche zu basteln. Doch der sympathische Sechser ist auf einem guten Weg und hat eindeutig auch große Pläne. Nicht nur dass die Band sich selbst produziert (mit Hilfe von Joost van den Broek / u.a. Epica, Powerwolf, Ayreon,…), sich selbst mit eigenem Label vermarktet, sich selbst vertreibt und die ganze Nummer überhaupt mit einer Crowdfunding-Aktion startete (der angepeilte Betrag wurde innerhalb 24 Std. erreicht, letztendlich reichte das Geld für alles rund um Promo, etc). Eine große Menge do-it-yourself, welche ich bewundere und auch gern supporte, wenn das Ergebnis stimmt. Bereits vor einigen Wochen erschien die 1. Single der Band:

Fazit: Eine angenehme Frische bringt den Symphonic Metal meets Gothic meets Alternative wieder ordentlich in Schwung. Mit Hilfe einer sehr talentierten Sängerin (die sich wohl Kate Bush zum Vorbild gemacht hat), guten Songs, sehr guten Musikern und der bisher mächtigen Eigeninitiative, werden es Blackbriar weit bringen können, wenn sie fleißig am Ball bleiben. An der Stelle fehlen wie gehabt, bis auf weiteres die Konzerttermine… Aber anhören solltet ihr es euch trotzdem!

Tracklist:

01. Confess
02. Weakness and Lust
03. Through the Crevice
04. The Séance
05. You’re Haunting Me
06. Walking Over My Grave
07. My Down-to-Earth Lover
08. Selkie
09. Deadly Diminuendo
10. Lilith Be Gone

Spielzeit: 43:48 Min.

Line-Up:

Zora Cock – Cocals
René Boxem – Drums
Bart Winters – Guitar
Frank Akkerman – Bass
Robin Koezen – Guitar
Ruben Wijga – Keyboards

Herkunft: Niederlande

VÖ: 24-04-2021

Label: Blackbriar Music

Genre: Alternative, Symphonic Metal, Gothic Rock,

Internet:

FB – https://www.facebook.com/blackbriarmusic

HP – https://www.blackbriarmusic.com/

Youtube:

 

 

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