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Arch Enemy – Will To Power

ARCH ENEMY – WILL TO POWER Genre: Melodic Death Metal Label: Century Media VÖ: 8.9.2017 Spielzeit: 50 Min.  

Arch Enemy  – Will To Power

ARCH ENEMY – WILL TO POWER
Genre: Melodic Death Metal
Label: Century Media
VÖ: 8.9.2017
Spielzeit: 50 Min.

 

Michael Amott muss niemandem etwas bewiesen & zusammen mit seiner Truppe Arch Enemy erst recht nicht. „Will To Power“ ist erneut ein Schlag ins Gesicht, im positiven Sinne wohlbemerkt!

Auf Arch Enemy ist eben Verlass. Nicht nur, dass sie sich treu bleiben und den Wiedererkennungswert seit Jahren pflegen, sie scheuen nicht auch hier und dort mal was „neues“ auszuporbieren. Oder besser gesagt, sie variieren den Sound entsprechend, um eben nicht nur „auf der Stelle“ stehen zu bleiben. So ist nicht nur der Gesang beim neuen Album hervorragend variabel, auch die Gitarrenarbeit verschmilzt zusammen und passt gut zusammen, bildet eine Einheit. Dabei ist natürlich der Vibe von Amott unverkennbar. Dazu gibt es hier und dort einige Arrangements und Samples, der orchestralen Eben oder eben Keyboards.

Ungern fange ich eine Rezension mit dem letzten Track eines Albums an, aber in diesem Fall kann ich nicht anders: „A Fight I Must Win“ ist das Ding schlechthin; Melodic Death wird mit Heavy Metal, Orchester und Metalcore verschmolzen und bietet so in bereites einem sechsminütigen episches Stück einiges, was man zu entdecken hat. Dann wären da noch u.a. „Dream Of Retribution“, der gewohnt ruhiger, melodischer startet, um dann im typischen A.E.-Sound einzutauchen. „First Day in Hell“ ist ein Knaller, der vor allem Live gut zur Geltung kommen wird, denn hier darf sich die Dame so richtig schön austoben & die Meute wird dabei vor der Bühne abgehen wir sau. „Reason To Belive“ dagegen ist mit seinen ruhigeren, balladesken Momenten wiederum etwas ganz anderes; ein leichter anfänglicher „Scorps“-Einschlag an den Gitarren & der cleane Gesang sind schon zunächst verwirrend, aber in dem Song steckt noch mehr als nur das. Nimmt nämlich wieder richtig Fahrt auf, um dann wieder mit ruhigeren Momenten zu punkten. Und „The Eagle Flies Alone“ ist Amotts Huldigung an seine Dismember-Amon Amarth-Kollegen, wenn man den Anfang des Songs betrachtet, um dann doch noch dem typischen ARCH ENEMY-Sound zu vollziehen.

Ein nicht komplett rein typisches ARCH ENEMY-Album, aber dennoch gewohnt qualitativ wertvoll und eben diesmal um so mehr abwechslungsreich. Abwarten wie diese Tracks nun im Liveset ankommen werden, hoffentlich werden einige in der Setlist landen.

 

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Tracklist:

  • 1.Set Flame To The Night (01:20)
  • 2.The Race (03:15)
  • 3.Blood In The Water (03:55)
  • 4.The World Is Yours (04:53)
  • 5.The Eagle Flies Alone (05:16)
  • 6.Reason To Believe (04:48)
  • 7.Murder Scene (03:50)
  • 8.First Day In Hell (04:48)
  • 9.Saturnine (01:09)
  • 10.Dreams Of Retribution (06:40)
  • 11.My Shadow And I (04:05)
  • 12.A Fight I Must Win (06:35)