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News. Reaper’s Revenge: deutsche Power Heavy Metaller mit „On The Run“ gegen Fremdbestimmung und Konformität

Mitlaufen, abnicken, weitermachen: In der Welt von „On The Run“ führt diese Routine geradewegs in den Abgrund. Reaper’s Revenge

News. Reaper’s Revenge: deutsche Power Heavy Metaller mit „On The Run“ gegen Fremdbestimmung und Konformität

Mitlaufen, abnicken, weitermachen: In der Welt von „On The Run“ führt diese Routine geradewegs in den Abgrund. Reaper’s Revenge setzen an dem Punkt an, an dem der Geduldsfaden reißt. Am 30. Oktober 2026 veröffentlicht das Quartett aus Amberg seine neue Zwei-Track-Single über NRT-Records. Zum Titelstück gibt es ein Musikvideo mit Bildern mehrerer Konzerte; als zweiter Song steht „Nightmare“ auf dem Programm. Damit bleiben die Oberpfälzer ihrem Kurs zwischen klassischem Heavy Metal, Power Metal und Thrash Metal treu und nehmen erneut Zustände ins Visier, mit denen sie sich nicht abfinden wollen.

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Reaper’s Revenge auf der Bühne: Das offizielle Musikvideo zu „On The Run“ verbindet Aufnahmen mehrerer Konzerte.

Drei Konzertstationen für „On The Run“

Für den neuen Clip haben Reaper’s Revenge ihr Konzertmaterial zusammengetragen. Den größten Anteil liefern die von IridumStreams gefilmten Aufnahmen beim Pure Fucking Metal Festevil. Dazu kommen Bilder von Headbangers Birth und der Metal Night Grüna. Das Video hält damit unterschiedliche Stationen einer Band fest, die sich einen guten Teil ihrer Geschichte auf der Bühne erarbeitet hat.

Die Aufnahmen stammen von IridumStreams und Jessica Steidl; für die Bearbeitung war Benedikt Bockisch zuständig. Zu sehen ist die heutige Viererbesetzung um Sänger und Gitarrist Christopher „Flex“ Knauer.

„On The Run“: Schluss mit dem stillen Einverständnis

Textlich geht es um ein Geflecht aus Lügen, leeren Lehren und Erwartungen, denen man sich zu unterwerfen hat. Der Erzähler erkennt dabei auch die eigene Beteiligung: Wer zustimmt und mitmacht, hält solche Verhältnisse am Laufen. Gleichzeitig schwindet die Zeit, das Gewissen wird bedrängt, und aus Gewöhnung droht vollständige Gleichgültigkeit zu werden.

Der entscheidende Moment steckt in den Worten „But not this time“. Hier kippt das Geschehen. Aus der Beschreibung des Verfalls wird der Entschluss, die vorgegebene Richtung zu verlassen. Die Flucht in „On The Run“ lässt sich als Befreiung von Bindungen lesen, die nie aus einer eigenen Entscheidung entstanden sind. Die Frage nach Verantwortung richtet sich damit auch an denjenigen, der lange genug mitgespielt hat.

Fotocopyright: Sebastian & Benedikt Bokiosch

„Nightmare“: Wenn der eigene Kopf zum Gefängnis wird

Auf der zweiten Hälfte der Single rückt ein anderer Gegner ins Zentrum. „Nightmare“ beschreibt das Ausgeliefertsein an die eigenen Gedanken. Der Blick auf das Gute ist verstellt, Schmerz und Dunkelheit bestimmen die Wahrnehmung. Was von außen vielleicht wie Stillstand aussieht, erlebt der Erzähler als inneren Zerfall.

Immer wieder kommt der Hilferuf zurück: Jemand soll diesen Zustand beenden, einen Weg nach draußen öffnen. Der Text lässt diese Sehnsucht unerfüllt stehen. Gerade darin unterscheidet sich der Song vom Aufbegehren des Titelstücks. Zusammen erzählen die beiden Nummern von dem Wunsch, sich aus einer bedrückenden Lage zu lösen, und davon, wie unterschiedlich weit dieser Versuch führen kann.

Amberg, 2013: Die Geschichte beginnt mit eigener Musik

Die Wurzeln von Reaper’s Revenge liegen im Jahr 2013. In Amberg formierte sich damals eine Band, die ihre Songs selbst schreiben und produzieren wollte. Der musikalische Bezugsrahmen war klar: Heavy Metal mit melodischen Power-Metal-Anteilen und einer ordentlichen Thrash-Kante. Ernsthafte Texte gehörten von Anfang an dazu.

Bereits 2014 erschien „Wall Of Fear And Darkness“. Mit „Virtual Impulse“ folgte 2018 das zweite Album, „Versus“ setzte die Reihe 2021 fort. Parallel sammelten die Musiker Konzerterfahrung, unter anderem an der Seite von Axxis und Majesty. Später kamen gemeinsame Bühnen mit Ambush, Mystic Prophecy und Iron Savior hinzu.

Vom Gitarristen zum Frontmann

Eine einschneidende Veränderung brachte der Abschied von Sänger Christian Bösl. Gitarrist Christopher „Flex“ Knauer übernahm zusätzlich das Mikrofon. Aus der Umbesetzung ging das Quartett hervor, das auch heute noch zusammenspielt: Knauer, Gitarrist Hermann Weiß, Bassist Christian Oppel und Schlagzeuger Thomas Seiferlein.

Am 3. November 2024 stand die Band mit Mystic Prophecy und Iron Savior im VAZ Burglengenfeld auf der Bühne. Im Januar 2025 wurde die Zusammenarbeit mit NRT-Records besiegelt. Der bisherige Katalog wurde erneut veröffentlicht, zudem erschienen überarbeitete Fassungen der Musikvideos.

„Fire Force Devil“: Neue Stimme, vertraute Streitpunkte

Mit der EP „Fire Force Devil“ erschien am 15. August 2025 erstmals neues Studiomaterial mit Knauer als Leadsänger. Den Vorstoß hatte die Videosingle „Wisdom Drug“ vorbereitet. Desinformation, ökologische Verantwortungslosigkeit und der mögliche Kontrollverlust über künstliche Intelligenz lieferten den drei Songs ihre Themen.

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Fire Force Devil

Die neue Konstellation führte damit eine Haltung fort, die bereits die früheren Veröffentlichungen geprägt hatte. Bei Reaper’s Revenge gehören die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Entwicklungen und die Frage nach den Folgen menschlichen Handelns zum Selbstverständnis der Band.

2026 zwischen „Taken By Night“ und Festivalbühnen

Am 13. Februar 2026 legte die Band mit „Taken By Night“ nach. Die drei Songs „Future’s Gold“, „Taken By Night“ und „Starborn“ beschäftigen sich mit technologischem Fortschritt, dem eigenen Ende sowie wissenschaftlichen und religiösen Vorstellungen über die Entstehung der Existenz. Am 24. Juli 2026 folgte eine erweiterte Bandcamp-Ausgabe mit 24-Bit-Audio, digitalem Booklet, Musikvideo und Wallpapern.

Zu den Konzertstationen des Jahres gehörte außerdem das Metal United Fest am 1. August 2026 in Obertraubling. Das neue Video zu „On The Run“ greift nun weitere Auftritte dieser Phase auf und verbindet sie mit der nächsten Veröffentlichung. Einen Rückblick auf die vorangegangene EP bietet das Musikvideo zu „Taken By Night“:

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Das offizielle Musikvideo zu „Taken By Night“ von Reaper’s Revenge.

Details

Band: Reaper’s Revenge
Titel: On The Run
Format: Zwei-Track-Single / Digital
Veröffentlichung: 30. Oktober 2026
Label: NRT-Records
Herkunft: Amberg, Bayern / Deutschland
Genre: Heavy Metal / Power Metal / Thrash Metal

Titelliste:


1. On The Run
2. Nightmare

Besetzung:


Christopher „Flex“ Knauer – Leadgesang und Gitarre
Hermann Weiß – Gitarre und Hintergrundgesang
Christian Oppel – Bass und Hintergrundgesang
Thomas Seiferlein – Schlagzeug und Hintergrundgesang

Videocredits zu „On The Run“:
Aufnahmen: IridumStreams und Jessica Steidl
Bearbeitung: Benedikt Bockisch

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