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Bericht: DEATH TO ALL „Symbolic Healing“ Europa-Tour 2026; Support: Species & Spearhead in Hamburg, Bambi Galore am 6.6.26

Wenn sich eine Allstar-Band wie DEATH TO ALL (DTA) an einem „International Slayer Day“ in Hamburg die Ehre gibt,

Bericht: DEATH TO ALL „Symbolic Healing“ Europa-Tour 2026; Support: Species & Spearhead in Hamburg, Bambi Galore am 6.6.26

Wenn sich eine Allstar-Band wie DEATH TO ALL (DTA) an einem „International Slayer Day“ in Hamburg die Ehre gibt, dann ist der Zulauf entsprechend groß. Doch bevor Steve, Gene, Max und Bobby die zeitlosen Songs des Phänomens, der Legende, des Wolfgang Amadeus Mozart des Death Metal CHUCK SCHULDINER zum Besten gegeben haben – durften zwei Vorbands die Meute ordentlich anheizen.

Mit Organisator des spezielle Abends waren nämlich SPEARHEAD selbst, die mit ihrem Tribute an Bolt Thrower seit geraumer Zeit für Furore sorgen. So auch hier im bereits gut gefüllten Kronensaal des Bambi Galore. Die Fans nahmen die Coversongs gern an und sangen einiges lauthals mit – Headbanging overtime. Dies alles durchaus selbst zum Erstaunen der Band auf der Bühne. Freudestrahlend wie eh und je ist deren Shouter durchaus von der Akzeptanz begeistert. Selbstverständlich betonte er zwischendurch, dass es gerade so wichtig sei die Songs von Bolt Thrower am Leben zu erhalten – und zudem seien sie als Band hoch erfreut und dankbar vor einer Größe wie DTA auftreten zu dürfen.


Auch wenn der Sound nicht der beste gewesen sein mochte, konnte sich kaum jemand vom Spirit der guten, alten Death Metal Songs des Überrollkommandos nicht entziehen. Und sicherlich gibt es hier vor allen Dingen gesanglich keinen Vergleich zu einem wie Karl, aber das ist bei diesen Klassesongs und diesem Package des Abends nicht wirklich wild gewesen. Halbe Stunde Spielzeit war daher schnell vorüber.

Setlist von SPEARHEAD:
Intro – Mercenary
The IVth Crusade
Cenotaph
The Killchain
War Master
Inside The Wire
No Guts, No Glory
When Cannons Fade


Die polnischen Überflieger SPECIES, die eine Art Progressive Thrash-Death von sich geben, hatten anfangs nicht so viel Zulauf, wie die Opener des Abends. Doch mit der Zeit ihres knapp 45-minütigen Sets konnten sich einige doch noch in die jazzig-fusion angehauchten Sphären und technisch sehr gut umgesetzten Spielarten hineinversetzen. Ob es an der „Unbekanntheit“ nun gelegen haben mag oder einfach dem speziellen Mix aus Sounds á la Cynic, Sadus und Riverside wird wohl nicht beantwortet werden können. Was jedoch ersichtlich war, dass es das Trio zu überzeugen wusste – vor allen eben aufgrund ihrer Spielart; auch wenn vielleicht gerade der Gesang nicht so ganz mit zum Sound passen wollte, zumindest die growligen Parts waren an der richtigen Stelle vorhanden.
So gab es schlussendlich doch einige am Merchstand, die sich dieser Band widmeten, um die Begeisterung über das Set loszuwerden – und das ein oder andere Shirt/Vinyl etc. abzustauben.

Setlist SPECIES:
Intro – The Essence – Changelings (2025)
Thy Name Is Slaughter – To Find Deliverance (2022)
Waves of Time – Changelings (2025)
Born of Stitch and Flesh – Changelings (2025)
Biological Masterpiece – Changelings (2025)

Und wer es noch nicht gehört haben sollte DTA sind:
Max Phelps -Gesang/Gitarre, Steve DiGiorgio -Bass, Gene Hoglan -Schlagzeug sowie Bobby Koelble -Gitarre; und sie waren mehr als zehn Jahre im Auftrag des Chuck-Schuldiner-Tributes nicht mehr unterwegs.
Dieser ausgiebige Europatournee steht voll im Zeichen von „Spiritual Healing“ und „Symbolic“ – und sowohl die Qualität, zeitlose Perfektion der Alben als auch das Können und die Erfahrung dieser Bandmitglieder muss man auf keinen Fall in Frage stellen. Daher war die Erwartung entsprechend groß, womöglich für jede Person in diesem Kornensaal an diesem speziellen Tag des 6.6.26!

Und die Erwartungen wurden sogar übertroffen – nicht nur aufgrund der überzeugenden Setlist.
Sämtliche Songs wurden perfekt dargeboten. Die Band war nicht nur auf sich komplett eingespielt, auch deren Konzentration als auch Spielfreunde und die Hochachtung vor eben DEATH war förmlich zu spüren. Sound und Licht passten ebenfalls, auch wenn sich hier immer auch mehr wünschen könnte. Steve – der gern barfuß on stage performt und seinen fetten Basssound um die Ohren fliegen lässt, war dabei derjenige, der die Reden und Ansprachen übernommen hatte; sowohl zu dem ein anderen Track oder einfach um an Chuck zu erinnern.
Sicherlich kam (und kommt) ein Max gesanglich nicht an das heran, was einen Chuck Schuldiner eben ausmachte, aber das kann und sollte man auch nicht erwarten. Hier geht es um den Tribute an Songs vergangener Tage, die eben zeitlos geblieben sind und weiterhin bleiben werden.
Es ist eben doch eine gute Idee, wenn keine Hologramme, KI oder sonst was live on stage nostalgische Momente vorträgt, sondern eine Band entsprechend performt und sowohl der jüngeren Generation als auch denen, die das Glück hatten Chuck mal live gesehen zu haben Songs von DEATH zu präsentiert. Und das geniale an diesem Set war, dass gerade das „SYMBOLIC“-Album in Gänze – Stück für Stück wie auf dem Original- abgeliefert worden ist. Dies war das erste Mal überhaupt, dass sämtliche „Symbolic“-Tracks auf einer Bühne vor Publikum gespielt worden sind.
Mehr muss man zu dieser gut zweitstündigen Show nicht wirklich hinzufügen. Es war ein Erlebnis und sollte unbedingt in Zukunft auch fortgeführt werden – unabhängig von deren weiteren Projekten und Hauptbands!!!

Setlist DTA in Hamburg:

Intro: Infernal Death
Living Monstrosity – Spiritual Healing – 1990
Defensive Personalities – Spiritual Healing – 1990
Lack of Comprehension – Human – 1991
Altering the Future – Spiritual Healing – 1990
Zombie Ritual – Scream Bloody Gore – 1987
Within the Mind – Spiritual Healing – 1990
The Philosopher – Individual Thought Patterns – 1993
Spiritual Healing – Spiritual Healing – 1990

„Symbolic“ – 1995
Symbolic
Zero Tolerance
Empty Words
Sacred Serenity
1,000 Eyes
Without Judgement
Crystal Mountain
Misanthrope
Perennial Quest

Zugabe:
Spirit Crusher – The Sound of Perseverance – 1998
Pull the Plug – Leprosy – 1988

 

..die weiteren Tourdaten der „SYMBOLIC HEALING“-EU-Tour 2026 

07.6. – Maastricht (NL) – South Of Heaven Festival
08.06. – Leipzig – Hellraiser + SPECIES
09.6. – Vienna (AT) – Arena
11.6. – Bucharest (RO) – Quantic
12.6. – Sofia (BG) – Joy Station
13.6. – Athens (GR) – Gagarin 205
15.6. – Istanbul (TR) – IF Besiktas Performance Hall
17.6. – Glasgow (UK) – Slay
18.6. – London (UK) – Islington Academy
19.6. – Dessel (BE) – Graspop Metal Meeting
20.06. – Essen – Turock + CRYPTIC SHIFT
21.6. – Pratteln (CH) – Z7
22.6. – Trezzo Sull´adda (IT) – Live Club
23.6. – Ljubljana (SI) – Kino Siska
24.6. – Budapest (HU) – Dürer Kert
25.6. – Spálené Porici (CZ) – Basinfire Festival
27.6. – Oslo (NO) – Tons Of Rock Festival


Quelle & © der Tourdaten/Flyer: Doomstar Bookings und Band-Abend-Info: bambigalore.de