Neil Diamond (USA) – Wild At Heart
Neil Diamond ist GRAMMY®-Preisträger, Mitglied der Rock and Roll Hall of Fame und der Songwriters Hall of Fame. Außerdem
Neil Diamond ist GRAMMY®-Preisträger, Mitglied der Rock and Roll Hall of Fame und der Songwriters Hall of Fame. Außerdem wurde er mit zwei der höchsten Auszeichnungen für Songwriter geehrt: dem Johnny Mercer Award und dem Sammy Cahn Lifetime Achievement Award. Er gehört seit Mitte der sechziger Jahre zu den renomiertesten und erfolgreichsten Sängern weltweit, hat ca. 130 Millionen Alben verkauft und kann mehr als 30 Platin/ Mehrfachplatin-Alben auf der Habenseite verbuchen. Wie auch Johnny Cash erfand er sich noch mal neu, als mit „12 Songs“ 2005 die mehr als fruchtbare Zusammenarbeit mit Rick Rubin begann und dem mit „Home Before Dark“, erneut produziert von Rick Rubin, 2008 das erste No.1 Album seiner Karriere folgen sollte.
„Wild At Heart“ ist nun der dritte und letzte Streich dieser Zusammenarbeit und schließt damit die Trilogie ab. Entstanden sind die Songs bereits während der Aufnahmesessions zu „Home Before Dark“, blieben aber bis heute unveröffentlicht. Als Neil diese Songs nun wieder entdeckte, begann er 9 Songs aus den Sessions auszuarbeiten und packte mit „Forgotten“, der bereits auf „Home Before Dark“ erschienen war, noch einen zehnten Song dazu. „Meine Arbeit mit Rick war eine Herzensangelegenheit“, erzählt Neil, „und ich bin so dankbar, dass diese Songs endlich in die Welt hinausgelassen werden, um unsere Trilogie zu vervollständigen.“
Wie auch schon die beiden anderen Alben sind die Songs auf das Wesentliche reduziert, leben von ihrer Schlichtheit und der ungeheuren Intensität. Mit dafür verantwortlich sind auch seine Mitstreiter Keyboarder Benmont Tench und Gitarrist Mike Campbell (beide von Tom Pettys Heartbreakers), sowie der erstklassige Session-Gitarrist Smokey Hormel und Gitarrist Matt Sweeney (Mitbegründer der New Yorker Indie-Rock-Band Chavez) und häufiger Weggefährte von Will Oldham. „Die Zusammenarbeit mit diesen Jungs und Ricks Gespür haben es zu einem großen Vergnügen gemacht“, erzählte Diamond 2008 dem Magazin Billboard. „Es war magisch.“ Besser kann das, was aus den Boxen kaum beschrieben werden. Man spürt diese Magie, das blinde Verständnis untereinander und das Vertrauen in Rick Rubin. So findet man Diamond in einer nachdenklichen, philosophischen Stimmung, die aufgrund ihrer schlichten Eleganz auf einer ganz besonders tiefen, menschlichen Ebene stattfinden. Dadurch wirken die Songs authentisch, ehrlich und persönlich und zeigen die verletzliche und zugleich berührende, intime Seite Neil Diamonds.
In „Shine On“ rät der Sänger seinem Sohn, „niemals an sich selbst zu zweifeln“ und „zu singen, was man im Inneren fühlt“. Das großartige „You Can’t Have It All“ ist auch heute noch von einer Aktualität geprägt, wenn Diamond fragt: „Was ist los mit der Welt? Kann sich nicht jeder um sich selbst kümmern?“ Die 10 Songs mögen vielleicht Archivmaterial sein, sind aber dennoch neu, frisch und klingen so herrlich organisch, dass man das Album immer und immer wieder hören möchte. Die Stimme hat noch immer diesen ganz eigenen Charakter, der Diamond einst an die Spitze führte und dabei sofort erkennbar war. Wer also gerne mal leise, intime Momente genießen kann, muss hier einfach zugreifen, erlebt man doch eine Songwriter, der sich durch Rick Rubin „öffnen“ ließ, es zuließ und damit neue Erfolge einfahren konnte.
Fazit: „Wild At Heart“ ist die logische Fortsetzung und gleichzeitig Ende der Trilogie, die 2005 mit „12 Songs“ begann und zudem eines dieser feinen Alben, die den Hörer ganz tief treffen können.
- Wild At Heart
- You Can’t Have It All
- Talking It To Death
- Shine On
- The Secret You
- You Never Know
- You’re Getting To Me
- You Still Look Good To Me
- You’re My Favorite Song
- Forgotten (Alternate Version)
Label: Capitol/Universal Music Enterprises
VÖ: 08.05.2026
Laufzeit: 32:18 Min.
Herkunft: USA
Stil: Pop



