NEVERLAND TRAIN – „Alive In Hell“
Genre: Der Geist von Jim Steinman – zu Musik gewordene Liebe! Der von den deutschen Power-Metal-Helden Dawn Of Destiny
Genre: Der Geist von Jim Steinman – zu Musik gewordene Liebe!
Der von den deutschen Power-Metal-Helden Dawn Of Destiny bekannte und ebenso umtriebige Jens Faber hat ein neues Pferd im Stall. Das hört auf den schönen Namen NEVERLAND TRAIN. Gemeinsam mit den ebenfalls bekannten Herren Marco Pastorino (u.a. Serenity, Virtual Symmetry) am Gesang und Patrick Klose (u.a. Iron Savior) am Schlagzeug wird mit dem Album „Alive In Hell“ dem von Meat Loaf und gefühlt Tausend anderen Projekten bekannten Komponisten und Produzenten Jim Steinman (R.I.P.) gehuldigt. Die Musik wurde dabei im Stile Steinmans komplett neu komponiert. Wer Jens Faber und seine weitere Spielwiese Legions Of The Night kennt, mit der er musikalisch souverän und emotional mitreißend seine Liebe zu Savatage zelebriert, wird auch von „Alive In Hell“ begeistert sein.
Die Klammer des Albums bilden das eröffnende „End Of The Night“ und das abschließende „Tonight Is What It Means To Be Young“. Während mit „End Of The Night“ die Richtung des Albums vorgegeben und ein ebenso klares wie wunderschönes musikalisches Statement gegeben wird, gibt es mit „Tonight Is What It Means To Be Young“ das einzige von Jim Steinman komponierte Lied, das von den Stimmen von Jeanette Scherff und Aeva Maurelle wunderbar getragen wird. Die Musik atmet aus jeder Pore Jim Steinman. Jens Faber und seinen Mitmusikerinnen und Mitmusikern ist es in nahezu grandioser Weise gelungen, dessen Trademarks in eigene Lieder zu gießen: eine bei aller Melancholie stets positive Grundstimmung, Epik, Bombast, Dramatik und jede Menge Glitzer und Farben. Getragen von einer glasklaren, aber dennoch druckvollen Produktion sind es mächtige Chöre, sanft perlende Pianoklänge und vor allem ein so eingängiger wie gefühlvoller Gesang, der sich immer wieder zu unwiderstehlichen Refrains erhebt, welche die Lieder bestimmen. Dabei wird immer wieder Tempo und Härte geschickt variiert, so dass sich für alle Geschmäcker etwas finden lässt. Da sind etwa „Still Alive“ und „Not Alone“, die ordentlich drücken und galoppieren, oder auch „Learn To Live“, das mit fettem Groove daherkommt. Da sind aber auch „So Far Away“ und „Ignorance“, die doch arg nah am Kitsch vorbeitrudeln. Seis drum. Das alles sorgt letztlich für eine cineastische Atmosphäre voller Breite, Höhe und Tiefe, und bei nahezu jedem Song sind vor dem inneren Auge Bilder voller Anmut und Liebe zu sehen und zu spüren. Denn neben aller musikalischen Qualität, neben allem handwerklichen Können und kompositorischer Finesse gelingt NEVERLAND TRAIN das, was Musik im besten Falle ausmacht: die Herzen und Seelen der Hörenden zu berühren.
Fazit: NEVERLAND TRAIN gelingt mit „Alive In Hell“ eine wunderbare Hommage an Jim Steinman. Wer Meat Loaf, Bonnie Tyler und ähnlich gelagerte Rockmusik mag, der wird auch NEVERLAND TRAIN lieben. Das ist weit mehr als ein lediglich routiniert produzierter Aufguss, das ist in Töne gegossene Positivität, Optimismus und Zuversicht. Und genau das braucht es in Zeiten wie diesen umso mehr. Vielen Dank dafür, meine Herren und Damen!
Liederliste:
- End Of The Night (7:32)
- Not Alone (5:30)
- Still Alive (3:59)
- So Far Away (6:43)
- Somewhere In This Universe (5:40)
- Learn To Live (5:53)
- Pride (5:11)
- Ignorance (6:41)
- Better (5:56)
- In Heaven Now (6:55)
- Tonight Is What It Means To Be Young (7:19)
Label: El Puerto Records
Laufzeit: 67:22 min
VÖ: 27.03.2026
Quelle & © Bilder/Info/Clips: Neverland Train / El Puerto Records



