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Bericht: Sabaton „The Legendary Tour 2025“, Support: The Legendary Orchestra, Montag, 08.12.2025, ZAG-Arena Hannover

Am Montagabend, dem 8. Dezember, gastierte die schwedische Metal-Band Sabaton in der ZAG Arena zu Hannover im Rahmen ihrer

Bericht: Sabaton „The Legendary Tour 2025“, Support: The Legendary Orchestra, Montag, 08.12.2025, ZAG-Arena Hannover

Am Montagabend, dem 8. Dezember, gastierte die schwedische Metal-Band Sabaton in der ZAG Arena zu Hannover im Rahmen ihrer „The Legendary Tour 2025“. Die Show stand ganz im Zeichen ihres aktuellen Albums „Legends“, das im Oktober erschienen war.

Das Konzert beginnt mit The Legendary Orchestra. Es besteht aus verschiedenen Trommeln, Blasinstrumenten, Streichinstrumenten und einem Chor. Sie präsentierten Neuinterpretation alter und neuer Sabaton-Songs, darunter sogar einige, die wir noch nie live gehört hatten. Es war wirklich was ganz Besonderes und stimmte die schon gut gelaunten 11.000 Fans etwas über eine Stunde ein.

Setlist TLO:

Ghost Division

Bismarck

Maid of Steel

Hearts of Iron

The Final Solution

Sarajevo

Angels Calling

The Unkillable Soldier

Resist and Bite

A Lifetime of War

Sparta

Winged Hussars

Swedish Pagans

Das Hauptkonzert überraschte mit neuen Choreografien, neuer Pyrotechnik und einer abwechslungsreichen Setlist. Sabaton spielten viele verschiedene Songs aus 25 Jahren Band-Geschichte. Die Band hat eine Show zusammengestellt, die man so noch nie erlebt hat. Das ist nicht einfach nur eine weitere Tour; es ist eine riesige Feier ihrer Musik, ihrer Geschichten und der Verbindung zu ihren Fans.

Das Bühnenbild setzte sofort den Ton. Die Hauptbühne glich einer riesigen Burg, und mitten in der Arena diente ein kleinerer Turm als Nebenbühne. Dort begann die Show mit Napoleon Bonaparte, Dschingis Khan und Julius Caesar, die eine Viertelstunde lang darüber stritten, wer der größte Herrscher sei. Daraufhin gesellten sich Tempelritter dazu (u.a. die Band). Kurz darauf setzte die Musik ein, und eine große Zugbrücke senkte sich herab, sodass die Band von der Nebenbühne zur Hauptbühne gelangen konnte. Diese Brücke wurde im Laufe der Show mehrmals wieder geöffnet. Die ersten Songs waren „Templars“, gefolgt von „The Last Stand“. Da war schon fast eine halbe Stunde vorbei.

Die Performance bot viel Raum für theatralische Effekte. Die Kostüme wechselten ständig, und jedes Lied brachte neue Effekte mit sich, von Feuer über Rauch bis hin zum Bühnenfeuerwerk. Auch Napoleon tauchte während „I, Emperor“ wieder auf und ließ mehrere Kanonen auf die Menge abfeuern.

Die Atmosphäre im Saal blieb energiegeladen und ausgelassen. Das Publikum war sichtlich begeistert und auf jeden Moment gespannt. Besonders die jüngeren Fans. Für einige war es das erste Konzert überhaupt. Jedes einzelne Bandmitglied durfte sich an die Zuschauer wenden. Bei Joakim ging es natürlich nicht ohne das obligatorische „noch ein Bier!“, beim Schlagzeuger mit Drumsolo.

Ab „Christmas Truce“ wurde die Band vom Legendary Orchestra unterstützt. Sie spielten den Rest der Show gemeinsam.

Einer der eindrucksvollsten Momente war „Attack of the Dead Men“. Die gesamte Arena erstrahlte in Grün, und die Band marschierte in einer Reihe über die Brücke, angeführt von Sänger Joakim Brodén mit Gasmaske. Sie bahnten sich ihren Weg durch die Menge, bevor sie zur Bühne zurückkehrten. Es war ein ungewöhnlicher Auftritt.

Die Show ging weiter mit Songs wie „Night Witches“, „Primo Victoria“ und „Steel Commanders“. Als „The Art of War“ begann, spürte man die tiefe Verbundenheit des Publikums mit der Band. Jedes Mal, wenn Brodén die Faust in die Luft reckte, tat es ihm die ganze Arena gleich. Und ja, auch hier gab es wieder Feuereffekte.

Sie beendeten den Abend mit „To Hell and Back“ und „Masters of the World“. Während des letzten Songs ging die Band ein letztes Mal über die Brücke zur B-Bühne und beendete den Abend mit einem perfekt getimten Konfettiregen.

Sabaton lieferten eine spektakuläre Performance ab. Die Bühnenshow war beeindruckend, die Musik tight und das Storytelling hielt die Show von Anfang bis Ende spannend. Der Sound hätte allerdings etwas besser sein können, denn Joakim war stellenweise kaum zu verstehen. Selbst wenn man kein Metal-Fan ist, aber etwas Unvergessliches erleben möchte, ist ein Sabaton-Konzert absolut lohnenswert.

Setlist Sabaton:

Templars

The Last Stand

Hordes of Khan (With Genghis Khan)

I, Emperor (With Napoleon)

Crossing the Rubicon (With Caesar)

Carolus Rex (Swedish version)

The Red Baron

Drum Solo

A Tiger Among Dragons

Christmas Truce (With legendary orchestra choir)

Soldier of Heaven (With legendary orchestra choir)

The Attack of the Dead Men (With legendary orchestra choir)

Night Witches (With legendary orchestra choir)

Primo Victoria (With legendary orchestra choir)

Steel Commanders (With legendary orchestra choir)

The Art of War (With legendary orchestra choir)

To Hell and Back (With legendary orchestra choir)

Masters of the World (With legendary orchestra choir)

Outro: The Last Battle

Fazit: Die Show war ein Muss für jeden echten Sabaton-Fan. Einziger Wermutstropfen: Es gab keine Zugabe. Aber nach zwei Stunden Spielzeit war das okay.

Bericht verfasst von Jens-Peter Topp

Mehr Bilder Show gibt es hier zu finden.